Facebook Stories – wie funktioniert das?

(c) Photocreo Bednarek - Fotolia.comSeit März 2017 gibt es in Deutschland die Facebook Stories. Obwohl sie schon sehr oft besprochen wurden, stelle ich sie hier nochmal vor und beschreibe Schritt für Schritt, wie man diese neue Funktion nutzt. Zusammen mit Stories hat Facebook nämlich auch seine Kamera weiter entwickelt und außerdem den Direct-Modus eingeführt. Alle drei Innovationen begegnen dem Mitglied nun in ein und derselben Situation, im gleichen Moment. Darum ist das alles am Anfang etwas verwirrend.

Meine Screenshots hier sind sowohl unter iOS wie auch unter Android erstellt worden.

Das Allerwichtigste zu erst

  • Facebook Stories gibt es nur in den mobilen Apps, nicht unter dem Desktop-Browser und nicht auf dem iPad.
  • Facebook Stories sind immer Bilder oder Videos, die man eingeschränkt mit etwas Text versehen kann und die mit vielen verschiedenen Filtern und Gimmicks verfremdet bzw. angereichert werden können.
  • Freunde können diese Beiträge 24 Stunden lang sehen, dann sind sie unwiederbringlich verschwunden.
  • Beiträge, die via Facebook Stories geteilt werden, erscheinen nicht im Aktivitätenprotokoll.
  • Es gibt (noch) keine speziellen Einstellungs-Optionen für Facebook Stories. Das heißt unter anderem, dass alle Stories immer mit allen Freunden geteilt werden. Will man eine kleinere Zielgruppe, dann wählt man als Versand-Option „Direct“, symbolisiert durch einen Papierflieger. Will man den Beitrag mehr Personen zeigen oder öffentlich teilen, dann wählt man „Posten“ und stellt die Zielgruppe dort entsprechend ein.

Und wozu dieses neue Format?

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Mobiles Internet – Wachstumstrend ungebrochen

Trend2013 gibt es in Deutschland 6,4 Mio Tablet- und 24,2 Mio Smartphone-Besitzer unter den Privatpersonen zwischen 14 und 64 Jahren (Quelle siehe unten).

Damit haben die Smartphones ungefähr die gleiche Bevölkerungsdurchdringung erreicht wie die „dummen“ Nur-Telefonie-Handys.

Sicher ist es einerseits einfach modisch-schick ein Smartphone zu haben, aber jeder Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel etwa weiß, wie intensiv auf den kleinen bunten Teilen gesurft wird. Den zum Teil erheblichen Anschaffungskosten stehen in großem Umfang echte, in Anspruch genommene Nutzen gegenüber, oder anders gesagt: die Erfolgsstory „Mobiles Internet“ ist noch lange nicht zu Ende erzählt.

Dabei scheint es bald einen neuen Anführer in diesem Boom-Markt zu geben:

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E-Books schieben Büchermarkt – in UK

Lt. einer Studie von Publishers Association ist der Buchmarkt in UK in 2012 um 4% auf £3,3 Mrd (~€3,9 Mrd) gewachsen.

Dieses Wachstum wurde allerdings eindeutig von den E-Book-Titeln getragen (+66%). Der Markt für Druckerzeugnisse schrumpfte um rd. 4%.UK Buchmarkt 2012

Trotzdem ist man auf der Insel nicht unglücklich in Herausgeber-Kreisen, denn das Wachstum im wichtigen Markt der elektronischen „Consumer-Books“ ist gegenüber 2011 von +366% auf +126% gesunken, hat sich also deutlich verlangsamt. Parallel hat sich der Druckmarkt nahezu behauptet.

Getragen wird das weiterhin starke Wachstum der E-Book-Titel insbesondere von Amazons kindle und vom iPad mini.

Die Branche erkennt sowohl additive Entwicklungen als auch substitutive Trends. Als große Horror-Vision hatte man die Schallplatten-Industrie vor Augen und befürchtete ähnliche Entwicklungen. Die zeichnen sich aber zur Erleichterung der Branche aktuell nicht ab.

Auf Grund der Besonderheiten des deutschen Buchmarktes sind die UK-Ergebnisse sicher nicht direkt vergleichbar. Indizien, in welche Richtung sich das Konsum (enten)-Verhalten wandelt, geben sie aber wohl doch.

Möglicherweise bleibt z.B. der Bereich der Belletristik von der umfassenden Elektrifizierung länger verschont, als etwa der des Sachbuchs. Dem gemütlichen Blättern und Schmökern haben kindle & Co ggf. noch zu wenig entgegenzusetzen.

Aber gerade im Bereich der Nachschlagewerke und semi-technischen Anleitungen im Umfeld sich schnell verändernder Informationen (IT Bereich im weitesten Sinne) sind sie schon jetzt eindeutig im Vorteil in 3 wesentlichen Dimensionen: Aktualität, Anschaulichkeit via Multimedia und Preis. Neben einer physisch gedruckten WordPress-Anleitung zum Beispiel muss schon jetzt auch das entsprechende E-Book unbedingt vorhanden sein.

Den Hinweis auf die Studie haben wir hier gefunden.

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Die Twitter-Fails 2010: S21, Bahn und Apple

Mit den Top 10 der deutschen Twitter-Fails veröffentlicht der Berliner Kommunikationsdienstleister Ausschnitt Medienbeobachtung die Mecker-Charts 2010 des Microblogging-Dienstes. Auf Platz 1 liegt das umstrittene Bauprojekt Stuttgart 21, dicht gefolgt vom Bauträger des Projekts der Deutschen Bahn. Der dritte Platz geht an die CDU.
 
Mit dem Hashtag Fail (Fehlschlag) markieren Nutzer bei Twitter Tweets zu Nachrichten, die besonders kritikwürdig sind. „Fail“ heißt es aus Sicht der Twitter-Nutzer auch in Sachen Apple (Platz 4). Zuletzt häuften sich Klagen über die Telefonleistung des iPhone 4 und die verspätete Auslieferung des Betriebssystems iOS 4.2. Und deshalb landet Apple auch gleich zweimal in den Top 10. Auf Platz 6 liegt das iPhone als am häufigsten kritisiertes Produkt 2010.

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Am häufigsten meckern die Twitter-Nutzer insgesamt gesehen über Politik und Parteien, vier der zehn Plätze im Ranking fallen auf die Politik. Größte Kritikpunkte sind politische Entscheidungen und interne Machtkämpfe.
 
Auf Platz 9 hat es der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMSTV) in das Twitter-Fail-Ranking geschafft. Kern der Debatte war und ist die geplante Einführung einer Alterskennzeichnung von Inhalten im Internet.
 
Das Wetter hat es nur knapp ins Ranking geschafft und liegt etwas abgeschlagen auf Platz 10.

Apple verbannt Werbespot aus dem Netz

Natürlich ist kein Hersteller erfreut, wenn seine Produkte in Werbevideos zerstört werden. Dies passierte aber in einem lustigen Werbespot der Zeitung Newsday. In dem Werbespot für deren Zeitungs-App zerspringt das Display von Apples iPad in viele kleine Glasscherben, da der Besitzer mit dem Gerät eine Fliege erschlagen möchte – das ist zumindest mit herkömmlichen Zeitungen möglich. Doch eine digitale Zeitung auf dem iPad besitzt eben nicht alle Vorteile der herkömmlichen Papierzeitung.

Apple reagierte prompt und sandte, laut Network World, ein Unterlassungsschreiben an Newsday, in welchem gefordert wurde, sofort alle Werbespots zu entfernen. Newsday tat dies auch, doch das Viral-Video hatte sich schon zu sehr verbreitet, als dass es völlig aus dem Netz gelöscht werden konnte.

Produkte, die in Werbespots zerstört werden, werfen kein gutes Licht auf den Hersteller, doch in diesem Fall reagierte Apple doch etwas kleinlich und humorlos… Der Image-Schaden durch dieses Vorgehen dürfte größer sein, als der, der durch das Video ausgelöst worden wäre…

Hier der Spot:

Apple arbeitet an kleinerem iPad

Apple arbeitet offenbar an einer Mini-Version des iPad. Das neue Gerät soll laut einem  taiwanesischen Medienbericht ein 7-Zoll-Display haben, während das reguläre Modell 9,7 Zoll misst. Auch ein iPhone mit Antenne auf der Rückseite soll kommen, um ein neues „Antennagate“-Debakel zu vermeiden.

Der kleine Bruder des iPads werde laut DigiTimes deutlich weniger kosten als das derzeitige Modell. Es soll einen ARM-Cortex-A9-basierter Prozessor und ein IPS-Panel mit einer Auflösung von 1024×768 Bildpunkten aufweisen. Als Startzeitpunkt für den Verkauf nennt „DigiTimes“ das erste Quartal 2011. Allerdings muss angemerkt werden, dass die taiwanesische Zeitung interne Quellen zitiert und für Apple-Gerüchte bekannt ist, die sich in der Vergangenheit auch manchmal als falsch herausstellten.

Apples Image-Schaden durch iPhone 4

Erst der immense Mediendruck zwingt Apple zum Einlenken. Davor waren nämlich laut Apple die Verbraucher selbst schuld, dass das neue iPhone 4 Empfangsprobleme hat. Eine Email von Steve Jobs geisterte durchs Netz, in welcher er Verbrauchern sagte, sie sollten das iPhone einfach richtig halten, dann würde es schon funktionieren. Wie dumm doch die eigenen Kunden sind. Alternativ könne ein unzufriedener iPhone-Besitzer für 30 Dollar eine Schutzhülle kaufen, damit er nicht aus Versehen die empfangssensible Stelle am iPhone 4 berührte.

So kann man natürlich nicht mit seinen Kunden umspringen. Doch erst 3 Wochen später gibt Steve Jobs zu: „Auch Apple ist nicht perfekt.“ Das Antennen-Problem sei tatsächlich weitreichender als gedacht. Es wurde eine Spezial-Website eingerichtet, die sich um die Verbraucher-Probleme kümmert. Die Etuis werden nun kostenlos verteilt. Apple entschuldigte sich. Ein Software-Update folgte, um einen teuren Rückruf der Mobiltelefone zu vermeiden. Die Kunden können ihr iPhone auch zurückgeben.

Doch all dies geschah erst viel zu spät, der Image-Schaden ist da. PR-Experten kritisieren Apples langsame und unpassende Reaktion. Steve Jobs hätte sofort die volle Verantwortung übernehmen sollen. Finanziell sind die Folgen eher gering: Die Kosten für die Etuis werden auf 45 Millionen Dollar geschätzt. Doch der Image-Schaden ist enorm. Schlechtes Krisen-Management und die Zweifel der Konsumenten an der Qualität bringen längerfristige Probleme. Kunden werden sich bei ihrem nächsten Kauf daran erinnern und kritischer sein.

Bis Ende September sollen die Schutzhüllen kostenlos auf der Apple-Seite bestellbar sein, danach wolle man über weitere Schritte abstimmen. Denn die Empfangsprobleme bestehen weiterhin, und veranlassen renommierte Verbraucher-Seiten wie „Consumer Report“ dazu, vom Kauf des iPhone 4 abzuraten.

Die taiwanesische Animationsfirma Next Media Animation schaffte einen Viral mit ihrer Zusammenfassung der Apple-Probleme:

Kommt jetzt auch das Apple-Auto?

Gibt es bald schon ein iCar? Nach der Verpflichtung des Audi-Stardesigners Julian Hönig verdichten sich die Gerüchte, dass Apple nach dem Handymarkt nun auch die Autowelt revolutionieren will. Apple rekrutiert nämlich in den letzten Wochen aus allen automobilen Lagern: Neben Leuten des Batterie-Roller-Bauers Segway (zweirädrige selbstbalancierende elektrische Fahrzeuge) fällt vor allem ein Name im Apple-Team auf: Julian Hönig, früherer Stardesigner von Audi und Lamborghini. Dass Apple allerdings im Alleingang ein Auto baut, hält die Branche freilich für ausgeschlossen. „Das kann auch Apple alleine nicht stemmen“, sagt der frühere Volkswagen-vorstandschef Bernd Pischetsrieder. Vielmehr ist für den ehemaligen Topmanager eine Kooperation mit einem großen Automobilhersteller vorstellbar. Die so aussehen könnte: Apple liefert Image, Design und eine völlig neue Multimediawelt, der Autopartner sorgt für die Hardware in Form von Antrieb und Batterie. Doch wer könnte der Partner sein? VW wohl nicht, aber General Motors ist ein heißer Tipp. Dem Autokonzern käme eine Imagepolitur sehr gelegen. Fest steht: Durch die Verbindung von Elektroantrieb, moderner Kommunikationswelt und Design made by Apple würde ein komplett neues automobiles Genmaterial entstehen. Eines, auf das sich die Generation 2.0 wohl stürzen würde.

Apples iPhone bald mit Werbung

Apple verkauft ab Sommer 2010 auch Werbung. Die neue Wunder-Software iAd machts möglich: Mit dieser mobilen Plattform können Entwickler dann Werbung in Apps für iPhone und iPad einbauen, Apple verkauft und schaltet dann die Anzeigen. Die Entwickler selbst erhalten 60 Prozent der Einnahmen. Dies kündigte Apple-Chef Steve Jobs gestern auf einem Event in Cupertino an. Das System kommt mit der nächsten Generation des iPhones 4.0 im Sommer. Mit dieser Version wird auch das gleichzeitige Ausführen mehrerer Programme möglich sein, was viele Nutzer schmerzlich vermisst hatten. Was den noch jungen Handy-Werbemarkt betrifft, so setzt Steve Jobs auf Werbung innerhalb von Spielen und anderen Anwendungen, die Nutzer milliardenfach auf ihr iPhone herunterladen. Bisher wurden mehr als 4 Milliarden heruntergeladen. Die meisten der kleinen Zusatzprogramme – es existieren mittlerweile 185.000 verschiedene – sind gratis zu haben. Werbung darin bietet endlich eine lukrative Einnahmequelle für Entwickler, und natürlich für Apple.

Neue Social App von Apple

iPhoneApple arbeitet laut dem U.S. Patentamt an einer App mit der User an sozialen Netzwerken teilhaben können. Bei dieser Meldung verfällt wohl jeder Social Media Fan in gelangweiltes Gähnen! Das völlig neuartige an der geplanten App ist allerdings, dass man damit an Gruppen und Netzwerken teilhaben kann, ohne persönlich Daten austauschen zu müssen. Um auf Plattformen wie Facebook eine neue Bekanntschaft in die Freundesliste aufzunehmen, braucht man zunächst einmal deren Namen oder ein anderes Merkmal um sie auf der Plattform zu finden und zu kontaktieren. Die neue App soll da ganz anders funktionieren: Man hinterlegt seine persönlichen Daten bei einem speziellen Anbieter. Sobald man in einer Gruppe von Personen ist, z.B. auf einer besonders guten Party, kann man die App starten und ihr damit erlauben, zunächst anonyme kleine Datenpäckchen, so genannte Token, mit anderen Nutzern auszutauschen, die die App ebenfalls aktiviert haben. Man muss dabei nur in räumlicher Nähe eines anderen Nutzers sein; die Telefone tauschen dann automatisch die Daten aus. Zudem ist auch ein Datenaustausch als Kettenreaktion möglich, z.B. auf einem Konzert: von der Bühne über die vorderen Reihen bis zu den hinteren. Es wird automatisch eine Gruppe gebildet und jeder Nutzer, der von einem anderen Telefon kontaktiert wird, wird auch zunächst nur zu der Gruppe eingeladen. Diese Einladung kann er dann auch ablehnen. Noch auf der Party oder auch später, kann man dann über den speziellen Anbieter weitere hinterlegte Daten an die Mitglieder der Gruppe übermitteln lassen und sich selbst weitere Informationen über die anderen Partypeople anzeigen lassen.

Das Prinzip aller bisherigen Netzwerke wird damit umgekehrt: Der Onlinekontakt entsteht hier VOR einem persönlichen Kontakt. Man kann in wenigen Sekunden E-Mails an alle Teilnehmer eines Seminars versenden, ohne vorher umständlich jeden einzelnen nach seiner Adresse fragen zu müssen.

Der Schutz persönlicher Daten wird dabei trotzdem gewährleistet:
• Jeder Nutzer entscheidet selbst, wann er die App aktiviert, d.h. wann er wirklich Kontakt mit anderen Personen in seiner Nähe herstellen will.
• Auch bei aktivierter App werden nicht automatisch Daten mit jedem anderen Nutzer ausgetauscht, man muss dem noch einmal explizit zustimmen.
• Wenn man sich einer Gruppe angeschlossen hat, kann man zwar sofort mit allen Mitgliedern kommunizieren, hat aber noch keine persönlichen Daten übermittelt, da die Kommunikation über den speziellen Anbieter anonymisiert wird und erst später bei Interesse auf explizite Aufforderung persönliche Daten übermittelt werden.