Facebook Stories – wie funktioniert das?

(c) Photocreo Bednarek - Fotolia.comSeit März 2017 gibt es in Deutschland die Facebook Stories. Obwohl sie schon sehr oft besprochen wurden, stelle ich sie hier nochmal vor und beschreibe Schritt für Schritt, wie man diese neue Funktion nutzt. Zusammen mit Stories hat Facebook nämlich auch seine Kamera weiter entwickelt und außerdem den Direct-Modus eingeführt. Alle drei Innovationen begegnen dem Mitglied nun in ein und derselben Situation, im gleichen Moment. Darum ist das alles am Anfang etwas verwirrend.

Meine Screenshots hier sind sowohl unter iOS wie auch unter Android erstellt worden.

Das Allerwichtigste zu erst

  • Facebook Stories gibt es nur in den mobilen Apps, nicht unter dem Desktop-Browser und nicht auf dem iPad.
  • Facebook Stories sind immer Bilder oder Videos, die man eingeschränkt mit etwas Text versehen kann und die mit vielen verschiedenen Filtern und Gimmicks verfremdet bzw. angereichert werden können.
  • Freunde können diese Beiträge 24 Stunden lang sehen, dann sind sie unwiederbringlich verschwunden.
  • Beiträge, die via Facebook Stories geteilt werden, erscheinen nicht im Aktivitätenprotokoll.
  • Es gibt (noch) keine speziellen Einstellungs-Optionen für Facebook Stories. Das heißt unter anderem, dass alle Stories immer mit allen Freunden geteilt werden. Will man eine kleinere Zielgruppe, dann wählt man als Versand-Option „Direct“, symbolisiert durch einen Papierflieger. Will man den Beitrag mehr Personen zeigen oder öffentlich teilen, dann wählt man „Posten“ und stellt die Zielgruppe dort entsprechend ein.

Und wozu dieses neue Format?

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Smartphone-Markt: Nokia stürzt ab, Googles Android wächst rasant

Eigentlich sagt die Grafik schon alles über die Situation auf dem Markt für Smartphones: Nokias Absturz beschleunigt sich, und es scheint nur noch eine Frage weniger Quartale zu sein, bis Googles Betriebssystem Android die Spitze des Marktes übernehmen wird. Überraschend kommt Nokias beschleunigter Absturz nicht, denn die Geräte sind in einem Mobilfunk-Markt, in dem jedes zweite verkaufte Gerät im Moment ein Smartphone ist, nicht konkurrenzfähig. Das Flaggschiff N8 hat eine gute Hardware, aber die Software ist im Vergleich zu Apple oder Android um Längen schlechter. Apple hat mit dem iPhone4 im dritten Quartal seinen  Marktanteil wieder leicht ausgebaut, stagniert im Durchschnitt aber bei rund 16 Prozent. Der Blackberry-Hersteller Research in Motion hat ebenfalls noch keinen Hebel gefunden, um seinen Marktanteile außerhalb Amerikas zu steigern. Microsoft scheint seinen Boden bei 2,8 Prozent gefunden zu haben, denn das neue Betriebssystem Windows Phone 7 wird dem Unternehmen – verbunden mit einer gigantischen Werbekampagne  –  im vierten Quartal sicher mehr Marktanteile bringen.

Insgesamt wächst der Smartphone-Markt weiter dynamisch: Nach Gartner-Angaben im dritten Quartal um 96 Prozent auf 81 Millionen verkaufte Geräte. Im gleichen Zeitraum wurden 417 Millionen Handys in aller Welt abgesetzt. In diesem Markt ist Nokia ebenfalls noch vorne, aber nur noch mit einem Marktanteil von 28 Prozent nach 37 Prozent vor einem Jahr.

Google will Handys mit Bezahlfunktion

Google will mit dem Handy den Bankkarten Konkurrenz machen. Die nächste Version des Smartphone-Betriebssystems Android soll offenbar die drahtlose Technologie NFC unterstützen, über die auch Bezahlvorgänge vorgenommen werden können, kündigte Konzern-Chef Eric Schmidt bei einer Konferenz in San Francisco an. Google wolle aber als Technologie-Lieferant auftreten und nicht in das Geschäft der Zahlungsdienstleister eingreifen, betonte Schmidt laut US-Medienberichten.

Der Suchmaschinen-Konzern will die Technik bereits in die nächste Android-Version „Gingerbread“ (Lebkuchen) „einbacken“, die in den kommenden Wochen erwartet wird. Bei NFC (Near Field Communication) nimmt ein Chip im Gerät aus ganz geringer Distanz (bis zu 10 Zentimeter) Kontakt zu einem Empfangsgerät auf. Die Technologie, die bereits seit Jahren auf dem Markt ist, kam bisher nur zögerlich zum Einsatz, da in vielen Mobiltelefonen noch die nötigen Chips fehlten und die Unternehmen keine entsprechenden Angebote entwickelten. NFC wurde hauptsächlich in PCs eingesetzt.

NFC gewinnt aber inzwischen an Verbreitung, etwa mit dem neuen deutschen Personalausweis. Auch die Deutsche Bahn hat z.B. Touchpoints eingerichtet, bei denen sich der Kunde mit dem Handy vor und nach der Fahrt an- und abmeldet und anschließend zahlen kann. Starbucks akzeptiert ebenfalls seit kurzem die Zahlung per Mobiltelefon.

Zahlungen mit dem Handy hatten sich bisher vor allem in Entwicklungsländern durchgesetzt, da dort ein Großteil der Bevölkerung nur über ein geringes Einkommen und oftmals nicht über einen Personalausweis oder sogar eine Adresse verfügt, um ein Bankkonto zu eröffnen. So bietet zum Beispiel das afrikanische Telefon-Unternehmen Safaricom 8 Millionen Afrikanern einen Banken-Service via Mobiltelefon an, genannt M-PESA (Mobile Money). Die Handybesitzer können Geld per SMS überweisen, ohne ein Bankkonto zu besitzen. Der Handybesitzer muss davor lediglich bei einem M-PESA Agenten digitales Guthaben kaufen und kann es dann an jedes beliebige Handy schicken. Der Empfänger tauscht es bei dem Agenten wieder in echtes Geld um.

Nun soll das mobile Zahlungssystem auch für die Industrieländer angekurbelt werden. Der Google-Chef rechnet allerdings nicht mit einer schnellen Bezahl-Revolution: „Ich erwarte, dass ich meine Kreditkarten noch eine Weile mit mir herumtragen werde“, zitiert ihn die „Los Angeles Times“.

Eigene Apps entwickeln dank Googles neuem Tool

Google will die Entwicklung von Android-Apps für jedermann ermöglichen und startet den „App Inventor„. Damit können selbst Nicht-Programmierer einfache Apps gestalten.

Die User können darin Blöcke von Code wie Legosteine in der grafischen Benutzeroberfläche zusammenfügen – ganz ohne Programmier- und Entwicklerkenntnisse. Zur Nutzung des App Inventors ist lediglich ein Nutzer-Account bei Google notwendig.

Ein schlauer Schachzug von Google. Der App-Markt ist heiß umkämpft: Die Beratungsfirma Strategy Analytics geht davon aus, dass 2013 mit Apps weltweit mehr als sechs Milliarden Dollar umgesetzt werden. Im Gegensatz zum Apple Store, ist der Android Markt jedoch eine offene Plattform, wo nun auch Nicht-Entwickler eigene Apps entwickeln können. Das könnte das Volumen am App-Markt stark von Apple abziehen, und der Wettstreit von Google und Apple könnte zu Gunsten des Suchmaschinen-Giganten entschieden werden.

Googles Grundgedanke hinter der Initiative ist, dass das Handy zum Computer wird, auf den sich die Menschen in Zukunft am meisten verlassen werden. Deshalb sollte es jedem möglich sein, eigene Applikationen zu entwerfen, und nicht nur passiver Konsument zu sein.

Und so einfach geht´s:

Social Shopping Seite mit Augmented Reality

Nutzer des kanadischen Netzwerks justbought.it fotografieren ihre Einkäufe mit dem Handy und stellen die Infos auf Facebook und Twitter. Dazu kann dann jeder Kommentare abgeben. Google Maps zeigt an, wo die Schnäppchen gefunden wurden. Wer sich rege beteiligt, bekommt zusätzlich Punkte und wird zum Trendsetter erkoren. Eine kostenlose iPhone App gibt es jetzt schon dafür, allerdings folgt bald das Highlight der Seite: Eine Augmented Reality App fürs Android-Handy zeigt dann beim Betreten eines Ladens an, was andere User dort gekauft haben. So kann man ein Schnäppchen sofort entdecken oder sich beschweren falls man mehr dafür bezahlen muss. Praktisch.

Googles "Social Media" Auto

Am 23. April ist es soweit: Das erste Auto mit Googles Betriebssystem „Android“ wird in Peking vorgestellt. Damit kann man dann während der Fahrt im Netz surfen, chatten und sich dank des GPS Bordcomputers im Auto punktgenau orten lassen. Das Auto hört auf den Namen „Roewe 350“ und ist eine Luxusmarke des Chinesischen Autoherstellers Shanghai Automotive. Ausgestattet mit britischer Technologie von MG Rover (gehörte früher zu BMW) ist das „Web 2.0-Auto“ für 10.000 bis 19.000 Dollar zu haben. Die Designer scheinen sich dabei den Kia Forte zum Vorbild genommen zu haben. Bleibt nur zu hoffen, dass das Google-System bei der Premiere auch funktioniert: Schließlich ist man ja in China…

Google kauft AdMob für 750 Mio Dollar

Google schlägt wieder zu: Der Suchmaschinen-Gigant kauft den Handy-Werbevermarkter AdMob für 750 Mio Dollar, ausgezahlt in Google-Aktien. Damit schließt Google seine Lücke im boomenden Markt der Online-Handys. Der Internet –Konzern war bisher spezialisiert auf Text-Werbung in Suchanfragen. Diese Anfragen sind zwar von Handys mit Webzugang aus in den letzten zwei Jahren um das Fünffache gestiegen, allerdings fehlte eine weitere wichtige Werbemöglichkeit: Display-Werbung auf Handys. Genau darauf ist das 2006 in Kalifornien gegründete Unternehmen AdMob fokussiert. Jeden Monat sendet AdMob Milliarden zielgruppengerechte und personalisierte Anzeigen auf Handys. Susan Wojcicki, Produktchefin bei Google, sieht in dem noch jungen Markt der Mobilwerbung ein enormes Potenzial als Marketinginstrument.

Durch die Akquise erhofft sich Google auch Vorteile für seine neue Handysoftware Android. Allerdings besteht die Gefahr bei einer Anzeigenflut die Kunden zu verlieren.

Google hat mit dem Kauf von AdMob seine Rivalen Microsoft und Yahoo auf diesem Gebiet klar abgehängt. Für Google, geschätzte 177 Milliarden Dollar wert, war es der 3. größte Kauf in dessen Geschichte. 2006 übernahm der Internet-Konzern für 1,65 Milliarden Dollar YouTube, letztes Jahr folgte der Werbespezialist DoubleClick für 3,1 Milliarden Dollar. Wir dürfen uns wohl auf sehr viel mobile Werbung gefasst machen, wenn Google diese Ausgaben damit wieder einnehmen möchte…