MagentaCloud nur für PC-Admins? Nein!

 

Bis vor wenigen Monaten hieß das Cloud Angebot der Deutschen Telekom „Mediencenter“. Dieser Name war nun nicht gerade ein Marketing-Geniestreich, unter einem Mediencenter konnte man sich alles mögliche vorstellen. Zum Glück wurde das Mediencenter Mitte 2015 umbenannt. Nun heißt das Telekom-Angebot MagentaCloud, das neue Logo sieht auch deutlich besser aus, als das fitzelige Mediencenter-Icon zuvor.

 

Alte Datenbestände wurden übernommen und einige Funktionen hat man optimiert. Doch das Optimieren gelang nicht immer. So ist der freie Speicher von 25GB nur noch Kunden der Telekom vorbehalten – die anderen müssen nun mit mageren 10 GB zurecht kommen. Das ist immer noch mehr als zum Beispiel dropbox gratis liefert (popelige 2 GB), aber weniger als bei Google Drive (15 GB for free) und eben auch gegenüber dem Vorgänger ein klarer Rückschritt.

Aus meiner Sicht ist das besonders ärgerlich, denn in meinem Buch „Mein Recht im Netz“ hatte ich den großzügigen Cloudspeicherplatz des Mediencenters ausdrücklich betont und gelobt – und dann sowas. Alle Nicht-Telekom-Kunde, die ihre Fotosammlungen & Co im Mediencenter gesichert hatten und nun eine neue Cloud-Heimat für ihre Daten suchen müssen, werden sich mit mir geärgert haben.

Doch auch technisch gibt es was zu meckern, und das ist mindestens so schlimm, wie die Preissteigerung über Nacht: Die MagentaCloud kann nicht mehr so komfortabel genutzt werden. Sie ist nur für den Administrator des PCs bequem zu erreichen.

In diesem Beitrag beschreibe ich kurz das Problem – und zeige dann eine 80%-Lösung. Besseres gibt meines Wissenses aktuell nicht.

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Facebook ändert bald die Fanseiten

Aus Versehen hat Facebook bereits gestern einen Ausblick auf viele Neuerungen rund um Facebook Fanpages gewährt. Viele sinnvolle und lange vermisste Funktionen sind darunter. Im Grunde erhalten die Fanseiten endlich die Features, die man für die eigene Profilseite bereits hat. So wird man sich beispielsweise auch auf der eigenen Fanpage als Person äußern können.

Für eine halbe Stunde war Facebook gestern offline. Der Grund: Durch ein Versehen waren Prototypen von Produkten veröffentlicht worden. Um den Fehler zu beheben, wurde die Seite kurzzeitig vom Netz genommen. Zitat:

„For a brief period of time, some internal prototypes were made public to a number of people externally. As a result, we took the site down for a few minutes. It’s back up, and we apologize for the inconvenience.“

 Wichtige Änderungen konnte man kurzzeitig bemerken, die hauptsächlich die Facebook-Fanseiten betreffen.

Hier ein Screenshot des Prototyps der neuen Facebook Fanpages. Die Tabs sind weg und in die Seitenleiste gewandert. Man beachte auch den Button „Login as Page“. Auch wird nur noch die Anzahl der Fans genannt, ohne Bilder der Personen.

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1. Das Design wird überarbeitet

Das Design wird dem der neuen Profilseiten angeglichen. Damit verschwinden die Tabs oben. Die entsprechenden Inhalte wandern in die Seitenleiste links.

2. Als Seitenadmin hat man nun einen eigenen Account

Diesen Account kann man bei Bedarf wechseln. Bisher ist man zwar überall auf Facebook Privatmensch, nur auf den Fanseiten ist man die jeweilige Firma oder das Produkt. So konnte man nie als wirkliche Person auf Fragen der Fans eingehen oder an anderen Facebook-Orten als Firma sprechen. Dies wird wohl geändert werden. Die Fanseiten werden damit persönlicher, authentischer und direkter.

3. Administratoren der Fanpages werden über neue Inhalte wie Wallposts, Kommentare usw. unterrichtet

Eine Folge der wechselbaren Accounts und eine Funktion, bei denen man am wenigsten glauben konnte, dass es sie nicht schon längst gab. Sie ist absolut grundlegend, um eine Fanpage überhaupt sinnvoll administrieren zu können.
Wann diese Features implementiert werden, und ob sie in der finalen Fassung auch so aussehen, ist noch unsicher. Für Fanseiten-Administratoren stellen sie jedenfalls eine positive Neuerung dar.