Starbucks und L’Oreal testen Location-Based SMS-Coupons

In Großbritannien können Marken nun automatisch SMS und MMS an Kunden verschicken – je nachdem wo die Kunden sich gerade befinden. Die Handybesitzer erhalten damit zur Umgebung passende Nachrichten auf ihrem Handy. Möglich wurde das erst durch einen Deal des Mobilfunkanbieters O2 mit einer speziellen Location Service-Plattform namens Placecast. Über eine Million O2-Kunden gaben ihr Einverständnis zu diesem ortsbasiertem Service.

Starbucks und L’Oreal ergriffen als erste beiden Marken die Chance und testen nun den ortsbasierten SMS-Service für ein halbes Jahr. Dabei werden geographische Zonen abgesteckt und SMS-Coupons an die Handybesitzer geschickt, die diese Zone betreten. Die Gutscheine können in nahegelegenen Geschäften eingelöst werden. Kunden, die als Interesse „Essen und Trinken“ angaben, erhalten einen Rabatt von 50% auf Starbucks-Produkte. Kunden, die angaben, an Kosmetik interessiert zu sein, erhalten bei L’Oreal für jedes gekaufte Shampoo ein Gratisprodukt.

Wichtig war im Vorfeld, dass die Kunden für diesen Service ihr Opt-in gaben sowie ihre Interessen O2 mitteilten. O2 fungiert dabei als Schnittstelle zwischen Marke und Kunde und verspricht, die Kundendaten nicht an die Partnerunternehmen weiterzugeben sowie höchstens eine SMS pro Tag zu versenden.

Die Kooperation zwischen Placecast und O2 ist die erste dieser Art in Großbritannien. Die Geofencing-Technologie hat enormes Potenzial im Mobile Marketing Bereich – solange sie mit dem Einverständnis der Kunden arbeitet.

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