Soziale Suche: Auswirkungen auf Social Media und SEO

Während der letzten Monate machten Google und Bing deutlich, dass sie den Einfluss von Social Media Inhalten und Social Media Links auf die Suchergebnisse verstärken wollen. Die Begründung: Die Aktivitäten im Social Web sind ein klarer Indikator dafür, was für den Suchenden wichtig ist. Die Auswirkungen dieser Neuerungen sollten Unternehmen nicht unterschätzen, denn sie haben Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung der Unternehmen (SEO) und auch auf deren Social Media Aktivitäten.

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Doch zunächst: Was meint Google mit sozialer Suche?

Google macht seine Suchmaschine sozialer, indem die Ergebnisse darauf basieren, wie oft etwas auf sozialen Netzwerken geteilt und angesehen worden ist. Seiten, die von Freunden geschrieben oder angeklickt worden sind, werden automatisch zwischen den „normalen“ Suchergebnissen erscheinen und nicht mehr darunter, wie es zuvor der Fall war. „Das bedeutet, dass eine Seite in den Ergebnissen höher eingeordnet wird, wenn Freunde oder Kollegen sie zuvor via Twitter oder Facebook geteilt haben“, schreibt Google in seinem Blog

Dieses Video erklärt die Neuerungen:

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Auswirkungen für Marken und Unternehmen:

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Social Media Buzz wird wichtiger. Unternehmen müssen nun verstärkt darauf achten, dass viel über sie im Social Web gesprochen wird, d.h. das Gesprächsvolumen (Buzz) hoch ist, um in den Suchmaschinenrankings weit oben zu erscheinen. Natürlich sind die Gespräche in Sozialen Netzwerken jetzt schon wichtig, doch wenn das Volumen Auswirkungen auf die Suchergebnisse hat, wird es für Marken umso wichtiger, erfolgreiche Strategien zu entwickeln, um das Zentrum dieser Gespräche zu werden.

Social Links werden wichtiger. Gespräche sind zwar wichtig, doch letztendlich sind es die Links auf Unternehmensseiten und Fanpages, die den Traffic generieren und den Webcrawlern zeigen, dass hier eine Marke im Zusammenhang mit einem speziellen Thema im Social Web wichtig ist.

Ein positiv eingestelltes Online-Publikum wird wichtiger. Mittlerweile gibt es eine Unmenge an Sentiment Tools, welche die Inhalte des Social Web im Hinblick auf die Kundenwahrnehmung untersuchen. Man kann also mit Sicherheit davon ausgehen, dass Google ebenfalls messen kann, ob gut oder schlecht über eine Marke gesprochen wird. Sind die Gespräche überwiegend negativ, zeigt sich das in den Suchergebnissen und die negative Reputation wird verstärkt.

Marken können von den Suchmaschinen profitieren. Wenn es die Marken schaffen, dass in Sozialen Netzwerken positiv über sie gesprochen wird, profitieren sie durchaus von den neuen Sucheinstellungen.

Der eCommerce wird immer sozialer. Die Verknüpfung von eCommerce und Social Media hat gerade erst begonnen. Die meisten Unternehmen sind immer noch am austesten, wie Social Commerce funktioniert und dem Unternehmen hilft. Beeinflusst Social Media nun die Suchergebnisse, müssen die Unternehmen verstärkt darauf achten, dass jede ihrer Social Media Commerce Plattformen optimiert ist, Social Media Funktionalitäten perfekt ausgelastet sind, und positive Gespräche rund um die Marke entstehen, von denen einige in den Suchergebnissen erscheinen und mehr Traffic generieren.

Anmerkung: In Anlehnung an einen Artikel von SocialMediaToday.

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