Pepsi lässt Community Events organisieren

Crowdsourcing funktioniert auch bei Offline-Events. Der amerikanische Softdrinkhersteller Pepsi schickte im Zuge seiner „DEWmocracy“-Kampagne drei Marketing-Teams vier Wochen lang durch die USA und ließ Verbraucher vor Ort Events organisieren, auf denen über neue Geschmacksrichtungen abgestimmt wurde. Zusätzlich konnten die Konsumenten im Netz mitvoten. Die Community bestimmte kurz zuvor Ort und Ablauf der Events via Twitter und einer speziellen Microsite mit. So wurden etwa 60 Prozent der Tour von den Konsumenten vorgegeben. Der Anklang war enorm: Vor Ort wurden rund 100.000 Kunden erreicht, wobei durch Social Media-Aktivitäten insgesamt 1,5 Millionen Online-Kontakte generiert wurden. Die Spontaneität der Aktion ist extrem unüblich im Eventmarketing: Normalerweise werden Kosten und Logistik bei solchen Tour-Events weit im Voraus geplant, doch gerade diese Umkehrung animierte die Konsumenten. „Indem wir an die kollektive Intelligenz appellierten und die Entscheidungen den Kunden überließen, erhielten wir äußerst vorteilhafte und sinnvolle Beiträge,“ so Matt Statman, Leiter der verantwortlichen Marketing Agentur. „Was den Aufbau von Loyalität und das Bilden von Communitys betrifft, so waren die Ergebnisse beachtlich.“ Am Ende lagen die Gesamtkosten der Tour sogar unter dem veranschlagten Budget.

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