Kommt jetzt auch das Apple-Auto?

Gibt es bald schon ein iCar? Nach der Verpflichtung des Audi-Stardesigners Julian Hönig verdichten sich die Gerüchte, dass Apple nach dem Handymarkt nun auch die Autowelt revolutionieren will. Apple rekrutiert nämlich in den letzten Wochen aus allen automobilen Lagern: Neben Leuten des Batterie-Roller-Bauers Segway (zweirädrige selbstbalancierende elektrische Fahrzeuge) fällt vor allem ein Name im Apple-Team auf: Julian Hönig, früherer Stardesigner von Audi und Lamborghini. Dass Apple allerdings im Alleingang ein Auto baut, hält die Branche freilich für ausgeschlossen. „Das kann auch Apple alleine nicht stemmen“, sagt der frühere Volkswagen-vorstandschef Bernd Pischetsrieder. Vielmehr ist für den ehemaligen Topmanager eine Kooperation mit einem großen Automobilhersteller vorstellbar. Die so aussehen könnte: Apple liefert Image, Design und eine völlig neue Multimediawelt, der Autopartner sorgt für die Hardware in Form von Antrieb und Batterie. Doch wer könnte der Partner sein? VW wohl nicht, aber General Motors ist ein heißer Tipp. Dem Autokonzern käme eine Imagepolitur sehr gelegen. Fest steht: Durch die Verbindung von Elektroantrieb, moderner Kommunikationswelt und Design made by Apple würde ein komplett neues automobiles Genmaterial entstehen. Eines, auf das sich die Generation 2.0 wohl stürzen würde.

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  1. Neben der Kooperation mit einem der großen Automobilhersteller bietet sich Apple noch eine zweite Möglichkeit. Der kleine Autoanbieter Fisker macht es vor (www.fiskerautomotive.com). Im eigenen Haus wurde das Design entwickelt (Herr Fisker war als Designer unter anderem für den Aston Martin DB9 und den BMW Z8 verantwortlich). Neben dem Design ist bei Fisker selbst quasi nur noch Marketing und Vertrieb angesiedelt. Die gesamte Produktion wurde an diverse Zulieferer ausgelagert. Diese sind froh, wenn sie neben den verhandlungsmächtigen Großkonzernen noch andere Kunden finden.

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