Das Internet macht uns schlauer

Im Sommer 2009 stellte der IT Experte Nicholas Carr die provokante Frage: „Macht uns Google dumm?“ Sein Argument dafür war die Beobachtung, dass ihn sein Online-Suchverhalten mit seiner Bequemlichkeit und Zerstreutheit daran hinderten, seine Konzentrationsfähigkeit zu üben. Zu viele Störfaktoren verhinderten eigene und tiefere Gedankengänge, wie wir sie beispielsweise beim Lesen eines Buchs hätten. Das Pew Internet & American Life Project startete deshalb eine Umfrage in den USA zu dieser Behauptung. Ergebnis der Befragung: 81 Prozent der Experten und 76 Prozent der Internetnutzer glauben nicht daran und sind sogar der Meinung, das Internet mache uns schlauer. Ihr Hauptargument ist, dass die Menschen sich zwar weniger merken müssen, dafür aber mehr Zeit zum Nachdenken haben. So hätten wir mehr Zeit kreative Lösungen für Probleme zu finden.

Die Argumente der Experten findet ihr hier.

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