Geld verdienen mit Social Networks

Die vielleicht wichtigste Frage des Web 2.0 – Wie kann man mit Social Communitys Geld verdienen? – versuchte der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) zu beantworten. In Zusammenarbeit mit  Adtellingence führte der VDZ eine Studie mit dem Thema „Monetarisierung von Social Networks im Internet – Geldverdienen mit Vitamin B!“ durch. Das anspruchsvolle Ziel einer „umfassenden“ Analyse aller „bestehenden und zukünftigen Geschäftsmodelle für Social Networks“ ist  zwar etwas hochgegriffen, jedoch lässt sich als Fazit Folgendes festhalten:

  • Social Networks werden ihre Dominanz im Internetbereich weiter ausbauen
  • „Gewinnen“ werden dabei die Innovationsführer, die gleichzeitig und frühzeitig geeignete Erlösmodelle und innovative Features eingeführt haben
  • Für bestimmte spezialisierte Social Networks werden Freemium und pay-as-you-go-Modelle attraktive Erlöschancen bieten
  • Für die großen Social Networks wird Werbung langfristig die wichtigste Säule bleiben
  • Vor allem durch sozio-psychographisches Targeting können Werbekunden interessante Zielgruppen geliefert und bereits heute attraktive Umsätze erzielt werden.
  • Letztlich bietet sich Targeting auch zur Optimierung des gesamten Social Networks an – die Entscheidungsfindung, welchem Nutzer welche Inhalte (News, Entertainment & Games) und Informationen geliefert werden, kann durch Targeting deutlich effizienter gestaltet werden.

Die Zukunft für Social Networks werde darin liegen, die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, ihn individuell anzusprechen und ihn selbst Inhalte generieren zu lassen. Das komplette White Paper kann man sich für 79€ beim VDZ bestellen.

VW mit erfolgreichem Viral "The Fun Theory"

Die neue Kampagne von Volkswagen „The Fun Theory“ erfreut sich großer Beliebtheit im Web 2.0 und verbreitet sich mit rasanter Geschwindigkeit auf Youtube. 2.500 000 Abrufe binnen einer Woche sprechen für ein erfolgreiches Viral. „The Fun Theory“ ist ein Video, das die Umsetzung einer lustigen Idee beschreibt: In Stockholm werden die Stufen eines U-Bahn-Aufgangs in eine Klaviertastatur umgewandelt, welche beim Betreten Töne von sich geben. Das Ziel: Die Menschen sollen nicht mehr die Rolltreppe benutzen, sondern die zwar anstrengendere aber gesündere Variante des Treppensteigens wählen. Die Zeitraffer-Aufnahmen des Videos belegen: Es funktioniert. Die Rolltreppe wird vermieden und alle treten mit Begeisterung auf die „Tasten“. Die Moral hinter der Aktion: Will man Menschen zu etwas bewegen, muss man sie einfach Dinge tun lassen, die ihnen Spaß bereiten. Simpel aber wahr. Auch wenn diese Erkenntnis vielleicht nicht ganz neu ist, wirkt der Mechanismus doch immer noch – auch mit neuem Namen „Fun Theory“.

VW hat´s erkannt und erntet den Erfolg.

Facebooks kostenloses Fotoalbum

Fotos fürs Album Eine tolle Marketing-Idee hatte die britische Firma HotPrints: Facebook und Bebo User können sich einmal pro Monat ein kostenloses Fotoalbum zuschicken lassen und auf diese Weise ihre virtuellen Bilder zum Leben erwecken. Ausgesuchte Werbepartner sponsern das Album und können darin Werbeanzeigen schalten.

Pro HotBook ist nur ein Unternehmen als „exklusiver Partner“ mit seinen Anzeigen vertreten. Der User behält dabei seine Freude an den Bildern, da die Werbeblätter als lose Seiten herausnehmbar im 16-seitigen Album eingefügt sind. Bei mehr als 2 Milliarden Fotos, die jeden Monat allein auf Facebook hochgeladen werden, dürfte das Unternehmen wohl einiges zu tun bekommen, zumal dem Fotofan versprochen wurde, ihn an jedem Ort der Welt zu beliefern…