Digital Footprint in D-A-CH noch schwach

digital footprintWie weit sind Unternehmen im deutschsprachigen Raum mit ihren digitalen Strategien? Sind sie einheitlich, durchgängig, integriert, zentral allokiert, messbar ? Gibt es überhaupt Strategien im eigentlichen Sinn oder wird mehr taktisch digital kommuniziert, von der Hand in den Mund, fokussiert auf einzelne Medien, informell und eher spontan?

Wie groß, wie markant ist der „Digital Footprint“ der D-A-CH-Unternehmen?

Dieser Frage ist die Freiburger Beratungsagentur Virtual Identity nachgegangen, die Untersuchung selbst wurde von der Universität St. Gallen durchgeführt.

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Videos starten bald automatisch auf Facebook

iphoneWenn jemand in seine Facebook-Nachricht ein Foto einfügt, sehe ich das sofort.

Warum soll ein Video dann nicht auch sofort starten, automatisch? Das würde doch sicher noch mehr Erlebnistiefe in den Nachrichtenstrom bringen!

So ungefähr müssen sich das die Facebook-Leute vor ihrem aktuellen Test gedacht haben. Im Newsroom-Blog des Netzwerks mit dem kleinen f, erfuhr man vor 3 Tagen, dass eine  Gruppe ausgewählter Mitglieder gerade Zugang zu dieser neuen Funktion bekommen hatte.

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King Content ist tot – welcher neue soll hochleben?

KönigKing Content ist tot? Wieso das denn?

Wir hatten doch noch vor kurzem Lieder auf ihn angestimmt!  Und nun plötzlich alles vorbei? Warum?

Weil er sich zu gemein gemacht hat, zu bodenständig, zu inflationär, zu demokratisch. Könige sind exklusiv und rar. Dieser war immer und überall.

Natürlich war es toll für uns Konsumenten, ein König zum Anfassen, überall bekam man jede Info, in beliebiger Tiefe und Präzision, Content  „at your fingertips“, wie es mal so schön hieß.

Aber wie soll man da regieren? Wie durchdringen zum verwöhnten Volk mit wirklich wichtigen Botschaften bei dem Krach! Für Könige ein Alptraum! King Content ist sozusagen an sich selbst erstickt.

Die Regentschaft liegt jetzt in pfiffigeren Händen. Nicht mehr das mit vollen Händen ausgeschüttete Fachwissen für jedermann bringts. Führend ist die gezielt adressierte und mundgerecht zugeschnittene Kompetenz. Business Intelligence, Social Media Intelligence.

Entscheidend heute ist nicht das Mehr an Wissen und Fakten. Wer kann das denn überhaupt noch alles verabreiten, wer hat noch seine Twitter-Timeline wirklich in Griff und Blick? Was aktuell abgeht, ist nicht Content Marketing, das ist Content-Diarrhoe!

Dabei geht es doch eigentlich gar nicht um den Content an sich. In Wirklichkeit geht es und ging es immer um Menschen. Um ihre Ohren und Augen, manchmal um Herzen und manchmal um graue Zellen. Man muss sie verstehen, ihnen geben, was sie gerade jetzt brauchen in genau dem Format, das sie jetzt konsumieren mögen und können. Einfach Vieles bringen und auf genügend Treffer hoffen – das gefiel vielleicht vor 200 Jahren Goethe. Heute stößt es ab.

Oder um es mit Kaila Colbin zu sagen:

„The way to compete, the only way to compete, is through greater understanding.“

Lesen Sie den ganzen Artikel von Kaila hier, ist gut geschrieben.

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Content Marketing: 10 Fehler inkl. Gegenmittel

FehlerEs ist nicht fair!

Da schreibt Tommy Walker einen klugen und langen Artikel über 3 Ausgaben von MarketingProfs und wir dampfen das hier alles ein in einen kurzen deutschen Beitrag. (ein wenig fachlich eingedeutscht haben wir ihn dann schon).

Doch was soll ich sagen: Der Inhalt ist gut, warum ihn zurückhalten?

Und wenn Sie gern die englische Langfassung lesen wollen: der Link zu Teil 1 ist schon da, die beiden anderen sind am Ende dieses Beitrags.

Okay, Sie wollen die 10 Content Marketing Fehler hier schnell vorgestellt bekommen und hoffen, für Sie sind keine dabei?

Sie werden sehen, es sind welche für Sie dabei!

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Fotoservice für Kätzchenbilder

HungryEinige Beiträge zurück ging es hier um unsere allgemeine Aufmerksamkeit, und dass Themen, die uns immens wichtig erscheinen, anderen recht schnurz sein können – und in der Regel auch sind.

Am Beispiel „Kätzchenbild“ einer romantisierenden Großmutter wurde das dann etwas weiter ausgeführt.

Nun, hier ist ein Kätzchenbild – einerseits um das Thema abzurunden und auch und primär um auf den Fotoservice hinter dem Bild aufmerksam zu machen.

Er heißt PhotoDropper und ist ein WordPress-Plugin.

  • Das Plugin ist wirklich easy installiert. zip-Datei downloaden und auf der Pluginseite von WP hochladen.

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Wer nicht lesen kann – hat keine Nachteile.

VorgelesenWussten Sie, dass es für textlastige URLs (z.B. Blogbeiträge) einen kostenfreien Vorlese-Service gibt?

Er heißt SoundGecko und funktioniert akzeptabel gut – für englische Texte. (Für deutschsprachige Vorlagen habe ich nichts gefunden.)

Wenn Sie also etwa einen RSS Feed abonniert haben und wenig Zeit, die auflaufenden Feeds regelmäßig zu lesen, dann können Sie SoundGecko beauftragen, Ihnen immer die vorgelesenen Version per Mail zu schicken – und die hören Sie sich dann auf dem Nach-Hause-Weg an.

Natürlich wollen Sie das jetzt gleich ausprobieren. Das geht in 6 einfachen Schritten:

  1. Kopieren Sie diese URL (oder nehmen Sie eine andere mit viel englischem Text):
    http://www.socialmediaexaminer.com/measuring-social-media-how-to-determine-your-roi/
    In diesem Podcast hat Michael Steltzner mich auf SoundGecko aufmerksam gemacht, da ist es nur fair, dass ich ihn hier zitiere. Und nebenbei: sein Interview mit Nicole Kelly ist ebenfalls recht interessant, auf jeden Fall hörenswert.
  2. Klicken Sie den SoundGecko-Link oben im Artikel
  3. Fügen Sie die kopierte URL ins obere Fenster
  4. Geben Sie eine eMail Adresse im unteren ein
  5. Klicken Sie „Go“
  6. Warten Sie einen kurzen Moment (keine Minute), das Vorlesen startet automatisch. Der vorgelesen Text wird angezeigt, Sie können also zur Kontrolle mitlesen.

Cool oder? Deutsche Texte klingen hingegen grauslig.

Wenn Sie einen deutschen Vorlese-Service kennen wäre ich froh hier darüber berichten zu können.

Vertrauenswürdige Blogs

In dieser Studie von Technorati Media ist auf jeden Fall mehr drin, als „nur“ die Erkenntnis, dass Blogs einen unerwartet hohen Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben. (Der Download ist also zu empfehlen.) Aber das allein ist schon einen kleinen Beitrag wert:

So stellt sich das Kaufentscheidungs-Einfluß-Ranking in den USA dar:

  1. Die Seiten des Online Shops selbst, 56% sehen hier starken Einfluß
  2. Die Seiten der Marke (34%)
  3. Blogs (31%)
  4. Facebook (31%)
  5. Gruppen und Foren (28%)
  6. Youtube (27%)
  7. LinkedIn (27%)
  8. Google+ (20%)

Twitter liegt mit 8% auf Platz 11.

Blogs an dritter Stelle, sogar noch knapp vor Facebook!

Das Hauptargument: Blogs sind vertrauenswürdig.

Dazu passt dieses Finding, auch aus der Studie: 54% sind der Ansicht, je kleiner eine Community ist, desto vertrauenswürdiger ist sie.

In der Studie wird dann herausgearbeitet, dass Marketing Leute dies zu übersehen scheinen und eher auf Volumen-Metriken setzen, Nielsen comScore, viele Fans, Likes und Follower u.a. Während die Blogger primär darauf achten, dass ihr Content von Vielen gelesen wird.

Darum entfallen auch nur je 6% des durchschnittlichen Social Marketing Budgets auf  Influencer- und Blogger-Marketing (und 57% auf Facebook). Technorati sieht hier einen Mismatch: hoher Einfluß der Blogger, aber (relativ) wenig Beachtung in den Marketing Budgets.

Vielleicht werden hier aber auch Ursache und Wirkung verwechselt: Eben weil große Teile der Blogger-Szene noch recht „unberührt“ sind und viele neutral-idealistische Beiträge geschrieben werden, besteht dieses Vertrauens-Plus. Möglich also, dass dieser Vorsprung mit der Zeit unter die Räder kommt…

Eine gute Kommentierung der Studie habe ich noch hier beim Social Media Examiner gefunden.

Beim Lesen habe ich mich noch gefragt, wo eigentlich diese Energie herkommt, die so Viele dazu bringt, ohne unmittelbaren Nutzen so viel wertvollen Content zu produzieren, intrinsisch und idealistisch.

Wie lange wird das noch anhalten? Leben wir in einer Zeit des geistigen Sharings, oder war das immer so? Bzw. in welche Kanäle floß diese Kraft, als es noch keine Blogs gab? Kirchen, Parteien, soziale Einrichtungen? Und fehlt sie da jetzt? Oder ist das meiste nur aus der Dunstglocke über Biertischen in die Social Media Cloud gewandert? (sehr ketzerisch!)

Wenn Sie dazu hier Ihre Meinung teilen wollen – ich würde mich freuen.

Twitter meets TV – eine Ergänzung

„Twitter meets TV“  soll heißen: Twitter und das Fernsehen überschneiden sich zunehmend und erzeugen so gegenseitigen Nutzen – darüber haben wir letzte Woche berichtet.

In dem Blog von THEDRUM aus dem UK wird nun diese Melodie weitergetrommelt. Berichtet wird von einem „Powered by Tweets„-Event, den Twitter letzte Woche in London veranstaltet hat. Zielgruppe war die „creative community“, Agenturen also im Wesentlichen. Sie wurden auf dem Event umworben, ihnen sollten die neuen Möglichkeiten aufgezeigt werden, die ja in der Tat schon weit über die spröden 140 Zeichen hinausgehen.

„Twitter hat sich von einer schnellen Übertragungsplattform für Kurznachrichten zum Pulse des Planeten entwickelt!“ sagt Bruce Daisley, UK Direktor von Twitter, und weiter:

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Warum Content Marketing so wichtig ist – eine Infographic

Keine Frage: Content Marketing ist angesagt, fast ein flavour of the year 2013! Aber warum eigentlich? Es gibt technische Gründe rund um Googles Panda und Penguin, das sind sozusagen die Auslöser  – aber dieser Zoo ist nicht unser Thema heute.

Unsere Frage ist: was genau wird denn von Content Marketing ausgelöst, so dass schon bald die Kosten durch gestiegene Umsätze überkompensiert werden?

Content+ hat darauf eine Antwort mit einer Infographic gegeben (gefunden in Jeff Bullas‘ Blog), die ich sehr anschaulich fand und hier zusammengefasst habe. Die Infographic selbst ist hier natürlich auch enthalten.

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Social Media Podcast

Vor einigen Tagen habe ich hier über Podcasts geschrieben. Mein Fazit: eine interessante, von Vielen ungenutzte Kommunikationsform:

  • für den Einzelnen, um sich ohne zusätzliches Zeitbudget weiterzubilden (z.B. beim Autofahren)
  • für Marketing, um Zielgruppen auf neuen Wegen anzusprechen. Gerade Content-Marketing kann so neben dem Blogging ein gutes zweites Standbein erhalten.

Heute bringe ich beide Aspekte zusammen und stelle Ihnen Michael Stelzners Social Media Marketing Podcast vor.

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