Mein Recht im Netz – die komplette Inhaltsübersicht

Im Herbst 2015 ist „Mein Recht im Netz“ bei der Stiftung Warentest erschienen. Der Titel klingt interessant, aber um was es genau darin geht, ist vermutlich gar nicht so leicht zu erkennen.

Auf der entsprechenden Webseite von test.de findet man immerhin eine Kurzbeschreibung zum Inhalt mit einigen weiteren Stichworten sowie der Möglichkeit, einige Seiten des Buchs zu besichtigen. amazon.de und thalia.de haben Teile dieser Informationen übernommen.

Wir werfen hier jetzt einen ausführlichen Blick ins Buch.

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Hassreden nehmen zu nach IS-Terror

Ortstafel Rassismus Nein Danke!Das Thema „Hassreden“ ist seit einiger Zeit in der öffentlichen Diskussion. Oft steht dabei Facebook am Pranger. Hauptvorwurf (mit ministerlichem Segen): sie tun zu wenig, um das zu unterbinden.

Doch es geht durchaus nicht nur um Facebook, auch andere Formate der Social-Media-Landschaft (Twitter, Blogs, Foren) zeigen bei Hassreden ihr hässliches Gesicht.

Vor einigen Wochen habe ich einen „Hassreden-Scanner“ aufgesetzt. Mich interessierte, von welchem Volumen wir da eigentlich reden, wo besonders viele solcher Reden anzutreffen sind und welche Gruppen besonders angegriffen werden.

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Koppelungsverbot – Facebook nicht mehr kostenlos?

Data and MoneyEin alter Spruch sagt: Geld allein macht nicht glücklich – es gehören auch Aktien und Grundstücke dazu. Heute müsste man besser ergänzen: es gehören auch Stammdaten und persönliche Merkmale vieler Privatpersonen dazu.

Denn schon längst wird der Wert eines New Economy Unternehmens nicht mehr in den klassischen „Assets“ gemessen, Mitarbeiter, Maschinen, Grundstücke, Patente, Beteiligungen. Immer wichtiger ist der laufende Zugang zu aktuellen Personendaten geworden, je mehr desto besser. Der Grund ist einfach: diese Daten lassen sich hervorragend weiter nutzen wie auch verkaufen. Das nennt man dann ein Koppelungsgeschäft.

Kostenlose Services können durch solche Koppelungen also durchaus erfolgreich und lukrativ sein – wie das Beispiel Facebook sehr anschaulich zeigt.

In einem lesenswerten FAZ-Artikel beleuchtet Rolf Schwartmann die Bedeutung dieser neuen Währung „Daten“ und zeigt einen Weg, wie die digitale Transparenz in rechtlichen Einklang gebracht werden kann mit moderner unternehmerischer Wertschöpfung.

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20% Text ist zu viel

Wer eine Fanpage bei Facebook betreibt und diese schon mal beworben hat, weiß, dass es da immer eine kleine Genehmigungs-Phase gibt, meist nicht länger als 15 Minuten. Facebook prüft in dieser Zeit, ob der beworbene Beitrag nicht gegen die Facebook Werberichtlinien verstößt. Nur dann wird die Werbung auch „geschaltet“.

Beiträge, die die Prüfung nicht bestehen, werden zwar veröffentlicht, aber eben nicht beworben.

Ich stelle hier einen solchen Beitrag vor: er hat gegen die 20% Text Regel verstoßen – auf nahezu absurde Weise.

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Beste Zeiten für einen Social Media Beitrag?

CalenderEine Standardfrage für jeden Social Media Manager: Wann erreiche ich die meisten Menschen, wann meine Zielgruppe? Wann ist sie aufmerksam, wann engagiert?

Wann also sind beste Zeiten für die eigenen Beiträge in den sozialen Medien? In den letzten 12 Monaten sind hierzu mehrere Studien veröffentlicht worden – und die Ergebnisse liegen meilenweit auseinander!

Ein paar dieser Studien stellen wir hier vor. Und wir finden Erklärungen, warum die alte Faustregel: „Mittwoch, früher Nachmittag ist die beste Zeit“ nicht immer und überall stimmt.

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Nutzerzahlen sozialer Netze: Von einem der auszog….

Es war einmal ein junger Marketing-Praktikant in einem großen deutschen Unternehmen, der hieß Martin. Als Praktikant bekam er natürlich lauter verschiedene Aufgaben (und mit der Zeit auch immer mehr), aber eingestellt hatte man ihn eigentlich für das Thema „soziale Netze“.

Eines Tages kam seine Chefin zu ihm, sie hieß Andrea, und sagte: „Martin, ich muss dringend wissen, wie viele Leute sich in den ernst zu nehmenden sozialen Netzen in Deutschland so rumtreiben. Und zwar nicht irgendein blöder Prozentwert, zu dem mir dann wieder die Grundgesamtheit fehlt, sondern ganz konkret, in Millionen und Hunderttausenden. Und bitte nach Geschlecht getrennt, und am besten auch gleich nach Altersgruppen. Kriegst Du das hin? Du bist doch unser Social-Media-Spezialist, oder?“ Sie zwinkerte ihm motivierend zu.

Martin sagte: „Na klar, das sollte kein Problem sein!“ Und das glaubt er auch. Denn fast jeden Tag las er dazu irgendwelche Statistiken und Veröffentlichungen, da sollte man doch schnell etwas Vernünftiges zusammenstellen können. Andrea lächelte und rief ihm noch im Weggehen zu: „Morgen Mittag wäre prima!“

„Verdammt, wieso fall‘ ich bloß immer wieder auf so was rein?“, dachte sich Martin, aber er sagte nichts, sondern ging an seinen PC.

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IT-Sicherheit: Sind die Deutschen Pharisäer?

riskyUnvorsichtige Bürger

Vor wenigen Tagen konnte man erfahren: nur jeder vierte Internetnutzer verwendet systematische Methoden zur Passwortverwaltung wie Passwortmanager oder Passwortsafe (BITKOM vom 22.10.14). Und in der FAZ konnte man fast zeitgleich lesen, dass knapp 30% der Internetnutzer aus Sicherheitsgründen auf Online Banking verzichtet, Quelle wiederum BITKOM.

Schaut man auf die andere Seite der Kuchen, auf die anderen jeweils 70-75%, dann stellt man fest: Wie immer man die halben und Viertel-Torten übereinander legt, übrig bleiben rund 50%, die am Online Banking teilnehmen und ihre Passwörter nicht mit den o.g. Tools verwalten und schützen.

Nun ist Online-Banking ja kein Kinderfasching, hier kann man nicht nur versehentlich ein paar peinliche Fotos aus der Sauna oder Joint-Bekenntnisse aus frühen Schultagen den falschen Leuten zugänglich machen. Beim Online Finanzmanagement kann man richtig was versemmeln!

Alles Pharisäer?

Haben wir hier also einen weiteren Beleg für die schizophren-hysterischen Deutschen, die zwar abstrakt und theoretisch sehr viel Angst vor allen möglichen Bedrohungen der IT-Welt äußern (BITKOM: 81% haben Angst vor Ausspähung im Web), die aber, wenn es um das eigene umsichtige und sicherheitsbewusste Datenmanagement geht, sehr nachlässig weil vermutlich bequem sind? Sind wir Deutschen IT-Pharisäer?

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Beschwerden – wertvolle Meckerei

young business woman destroying her notebookWas macht ein Kunde, wenn er auf ein Unternehmen wütend ist?

Die meisten ärgern sich leise und zucken die Achseln. Doch einige geben ihren Frust auch weiter.
Sie wenden sich entweder wütend direkt an das Unternehmen oder sie lassen ihren Ärger über die doofe Firma bei Freunden und Bekannten ab.

Das erste nennen wir explizite, dass zweite implizite Beschwerden.

In unserer Beispiel-Analyse vor einigen Tagen konnten wir zeigen, dass in den sozialen Medien die Anzahl dieser indirekten Meckereien, also das Volumen der impliziten Beschwerden in etwa so groß ist, wie das der direkten, der expliziten. Das heißt, zu jedem Beschwerde-Posting auf der eigenen Fanpage, jedem kritischen Tweet an „@unternehmensaccount“ muss sich der CRM-Verantwortliche noch eine weitere Meckerei irgendwo anders im sogenannten „Social Buzz“ denken.

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Verdeckte Beschwerden sind wichtig!

FlüstereienWie erreicht man eine bessere Kundenbetreuung?

Die Frage ist immer gut und wichtig, die Antwort hier klingt vielleicht ein wenig trivial, aber sie ist auch richtig:
Die Kundenbetreuung muss man laufend überprüfen und  laufend optimieren. Nur dann wird sie immer besser.

Wir nennen das „Q-CRM“. In vielen Unternehmen wird dieses Thema zu klein geschrieben. Dabei gibt es einfache, sehr wirkungsvolle Methoden.

Im April dieses Jahres haben wir hier eine Artikelserie begonnen und diese Methoden nacheinander vorgestellt – insgesamt sind es sieben:

  • In Beitrag 1 aus dem April 2014 haben wir zunächst die Themen „Qualität“ und „CRM“ etwas intensiver beleuchtet, eine Art Einführung.
  • Beitrag 2 behandelte gleich 3 Methoden: Transaktions-Monitoring, Kommunikations-Monitoring und Handhabungs-Monitoring
  • In Beitrag 3 ging es um die Kundenzufriedenheits-Befragung und ihre gefährliche Balance zwischen „alles entscheidend“ und „völlig überbewertet“.
  • Beitrag 4 stellte die verschiedenen Ansätze sowie Stärken und Schwächen des Mystery Monitorings vor.
  • Beitrag 5 handelt vom Beschwerdemanagement – und weil es gleich darauf nochmal darum geht, haben wir es nummeriert: Beschwerdemanagement 1.0.
  • Aktuell sind wir nun beim sechsten Beitrag der Serie angekommen. Hier stellen wir Methode No. 7 vor, sie heißt konsequenterweise „Beschwerdemanagement 2.0„.

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Shitstorm bei Zalando

Am 15. April 2014 sendete RTL einen kritischen Beitrag über die Arbeitsbedingungen in Zalandos Logistik Center in Erfurt. Der Vorwurf: Unmenschliche Zustände. Angelastet wurden dem Unternehmen insbesondere die enge Überwachung bis Bespitzelung der Mitarbeiter sowie körperlich zu anstrengende Tätigkeiten (über 20km Laufpensum am Tag).

Berichtet und aufbereitet hatte dies eine junge Journalistin (Caro Lobig), die im Günter-Wallraff-Stil (und mit Wallraff-Unterstützung) drei Monate undercover und investigativ dort gearbeitet und auch verdeckt gefilmt hatte. Mittlerweile hat sich das Thema zu den Gerichten verschoben (einstweilige Verfügungen & Co)  – mit kleinen Punktsiegen für Zalando. Doch begonnen hatte es medial-viral:

Denn dieser RTL-Bericht löste einen kleinen Shitstorm im Social Web aus.

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