Content Marketing: 10 Fehler inkl. Gegenmittel

FehlerEs ist nicht fair!

Da schreibt Tommy Walker einen klugen und langen Artikel über 3 Ausgaben von MarketingProfs und wir dampfen das hier alles ein in einen kurzen deutschen Beitrag. (ein wenig fachlich eingedeutscht haben wir ihn dann schon).

Doch was soll ich sagen: Der Inhalt ist gut, warum ihn zurückhalten?

Und wenn Sie gern die englische Langfassung lesen wollen: der Link zu Teil 1 ist schon da, die beiden anderen sind am Ende dieses Beitrags.

Okay, Sie wollen die 10 Content Marketing Fehler hier schnell vorgestellt bekommen und hoffen, für Sie sind keine dabei?

Sie werden sehen, es sind welche für Sie dabei!

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Fotoservice für Kätzchenbilder

HungryEinige Beiträge zurück ging es hier um unsere allgemeine Aufmerksamkeit, und dass Themen, die uns immens wichtig erscheinen, anderen recht schnurz sein können – und in der Regel auch sind.

Am Beispiel „Kätzchenbild“ einer romantisierenden Großmutter wurde das dann etwas weiter ausgeführt.

Nun, hier ist ein Kätzchenbild – einerseits um das Thema abzurunden und auch und primär um auf den Fotoservice hinter dem Bild aufmerksam zu machen.

Er heißt PhotoDropper und ist ein WordPress-Plugin.

  • Das Plugin ist wirklich easy installiert. zip-Datei downloaden und auf der Pluginseite von WP hochladen.

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Twitterfeed: Hilfreiches Social Media Werkzeug

Vor wenigen Tagen hat Jeff Bullas ein sehr nützliches Tool vorgestellt und auch gleich sehr anschaulich erklärt, wie es funktioniert.

twitterfeed.com ist das Werkzeug und hier ist der Artikel von Jeff. Natürlich haben wir es auch in unsere Tool-Liste aufgenommen (jetzt schon 44 Einträge).

Was macht Twitterfeed?

Es erstellt für jeden Feed einer von Ihnen benannten Webseite (z.B. Ihr eigenes Blog, oder das eines Freundes) einen Tweet in Ihrem Twitter-Account (bzw. einen Post in LinkedIn oder Facebook).

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Wer nicht lesen kann – hat keine Nachteile.

VorgelesenWussten Sie, dass es für textlastige URLs (z.B. Blogbeiträge) einen kostenfreien Vorlese-Service gibt?

Er heißt SoundGecko und funktioniert akzeptabel gut – für englische Texte. (Für deutschsprachige Vorlagen habe ich nichts gefunden.)

Wenn Sie also etwa einen RSS Feed abonniert haben und wenig Zeit, die auflaufenden Feeds regelmäßig zu lesen, dann können Sie SoundGecko beauftragen, Ihnen immer die vorgelesenen Version per Mail zu schicken – und die hören Sie sich dann auf dem Nach-Hause-Weg an.

Natürlich wollen Sie das jetzt gleich ausprobieren. Das geht in 6 einfachen Schritten:

  1. Kopieren Sie diese URL (oder nehmen Sie eine andere mit viel englischem Text):
    http://www.socialmediaexaminer.com/measuring-social-media-how-to-determine-your-roi/
    In diesem Podcast hat Michael Steltzner mich auf SoundGecko aufmerksam gemacht, da ist es nur fair, dass ich ihn hier zitiere. Und nebenbei: sein Interview mit Nicole Kelly ist ebenfalls recht interessant, auf jeden Fall hörenswert.
  2. Klicken Sie den SoundGecko-Link oben im Artikel
  3. Fügen Sie die kopierte URL ins obere Fenster
  4. Geben Sie eine eMail Adresse im unteren ein
  5. Klicken Sie „Go“
  6. Warten Sie einen kurzen Moment (keine Minute), das Vorlesen startet automatisch. Der vorgelesen Text wird angezeigt, Sie können also zur Kontrolle mitlesen.

Cool oder? Deutsche Texte klingen hingegen grauslig.

Wenn Sie einen deutschen Vorlese-Service kennen wäre ich froh hier darüber berichten zu können.

Vertrauenswürdige Blogs

In dieser Studie von Technorati Media ist auf jeden Fall mehr drin, als „nur“ die Erkenntnis, dass Blogs einen unerwartet hohen Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben. (Der Download ist also zu empfehlen.) Aber das allein ist schon einen kleinen Beitrag wert:

So stellt sich das Kaufentscheidungs-Einfluß-Ranking in den USA dar:

  1. Die Seiten des Online Shops selbst, 56% sehen hier starken Einfluß
  2. Die Seiten der Marke (34%)
  3. Blogs (31%)
  4. Facebook (31%)
  5. Gruppen und Foren (28%)
  6. Youtube (27%)
  7. LinkedIn (27%)
  8. Google+ (20%)

Twitter liegt mit 8% auf Platz 11.

Blogs an dritter Stelle, sogar noch knapp vor Facebook!

Das Hauptargument: Blogs sind vertrauenswürdig.

Dazu passt dieses Finding, auch aus der Studie: 54% sind der Ansicht, je kleiner eine Community ist, desto vertrauenswürdiger ist sie.

In der Studie wird dann herausgearbeitet, dass Marketing Leute dies zu übersehen scheinen und eher auf Volumen-Metriken setzen, Nielsen comScore, viele Fans, Likes und Follower u.a. Während die Blogger primär darauf achten, dass ihr Content von Vielen gelesen wird.

Darum entfallen auch nur je 6% des durchschnittlichen Social Marketing Budgets auf  Influencer- und Blogger-Marketing (und 57% auf Facebook). Technorati sieht hier einen Mismatch: hoher Einfluß der Blogger, aber (relativ) wenig Beachtung in den Marketing Budgets.

Vielleicht werden hier aber auch Ursache und Wirkung verwechselt: Eben weil große Teile der Blogger-Szene noch recht „unberührt“ sind und viele neutral-idealistische Beiträge geschrieben werden, besteht dieses Vertrauens-Plus. Möglich also, dass dieser Vorsprung mit der Zeit unter die Räder kommt…

Eine gute Kommentierung der Studie habe ich noch hier beim Social Media Examiner gefunden.

Beim Lesen habe ich mich noch gefragt, wo eigentlich diese Energie herkommt, die so Viele dazu bringt, ohne unmittelbaren Nutzen so viel wertvollen Content zu produzieren, intrinsisch und idealistisch.

Wie lange wird das noch anhalten? Leben wir in einer Zeit des geistigen Sharings, oder war das immer so? Bzw. in welche Kanäle floß diese Kraft, als es noch keine Blogs gab? Kirchen, Parteien, soziale Einrichtungen? Und fehlt sie da jetzt? Oder ist das meiste nur aus der Dunstglocke über Biertischen in die Social Media Cloud gewandert? (sehr ketzerisch!)

Wenn Sie dazu hier Ihre Meinung teilen wollen – ich würde mich freuen.

RSS – ein Buch mit sieben Siegeln?

RSSIch gebe es zu – RSS war für mich lange Zeit irgendwie unklar, hatte ich nicht verstanden. Aber es schien wichtig zu sein, also war Aufschlauen angesagt. Das war vor knapp 2 Wochen.

Nun bin ich seitdem zwar nicht vom Saulus zum Paulus geworden und plötzlich der RSS Guru, aber einige Dinge sind mir schon klarer.

Klar genug zum Beispiel, um sofort in diesem Blog hier den RSS Feed prominent vorzustellen: rechts, direkt unter der eMail-Abo-Option.

Denn das ist einer der Hauptvorteile von RSS: nicht der Abonnent bittet um Zusendung (Push) sondern zieht sich, was er braucht aus den Quellen, die ihm wichtig sind (Pull). Der Content-Provider (in diesem Fall unser Blog trickr) stellt nur den Feed zur Verfügung, wer damit was macht, erfährt er nicht!

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Warum Content Marketing so wichtig ist – eine Infographic

Keine Frage: Content Marketing ist angesagt, fast ein flavour of the year 2013! Aber warum eigentlich? Es gibt technische Gründe rund um Googles Panda und Penguin, das sind sozusagen die Auslöser  – aber dieser Zoo ist nicht unser Thema heute.

Unsere Frage ist: was genau wird denn von Content Marketing ausgelöst, so dass schon bald die Kosten durch gestiegene Umsätze überkompensiert werden?

Content+ hat darauf eine Antwort mit einer Infographic gegeben (gefunden in Jeff Bullas‘ Blog), die ich sehr anschaulich fand und hier zusammengefasst habe. Die Infographic selbst ist hier natürlich auch enthalten.

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Social Media Podcast

Vor einigen Tagen habe ich hier über Podcasts geschrieben. Mein Fazit: eine interessante, von Vielen ungenutzte Kommunikationsform:

  • für den Einzelnen, um sich ohne zusätzliches Zeitbudget weiterzubilden (z.B. beim Autofahren)
  • für Marketing, um Zielgruppen auf neuen Wegen anzusprechen. Gerade Content-Marketing kann so neben dem Blogging ein gutes zweites Standbein erhalten.

Heute bringe ich beide Aspekte zusammen und stelle Ihnen Michael Stelzners Social Media Marketing Podcast vor.

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Blog-Motivierend

AustralienWir haben hier schon mehrfach Beiträge von Jeff Bullas zitiert und kommentiert. Der australische Kollege hat eine leichte, eingängige Art, Themen rund um Social Media darzustellen. Er recherchiert gut und stellt Fakten intelligent zusammen. Insbesondere 2011 und Anfang 2012 war er sehr fleißig beim Bloggen. Dann hat er ein Buch veröffentlicht und es wurde etwas ruhiger, so mein Eindruck. Auf jeden Fall stieg die Anzahl der Gastautoren auf seiner Seite.

Neue Autoren, wenn gut gewählt, sind kein Verlust, sie erweitern das Spektrum ohne das eigentliche Spielfeld zu verlassen. Auf Jeff’s Seite ist das ebenfalls so – auch wenn mir konkret seine „Schreibe“ besonders gut gefiel.

Vielleicht ist er ja grad etwas „leergeschrieben“, denn in seinem Buch hat er immens viele Erfahrungen der zurückliegenden Monate zusammengefasst, strukturiert und aktualisiert. Es ist lesenswert, denn, wie der Titel schon sagt: es ist „Blog-motivierend“, es regt an und inspiriert, zu schreiben. Und man bekommt Lust, dabei auch unterschiedliche Techniken und Tools auszuprobieren.

Wenn Sie selbst ein Blog führen und grad mal einen Durchhänger haben: ein Kapitel Jeff, und es geht schon wieder besser!

Dabei ist es nicht etwa schriftliche „Seelenmassage“, was Jeff schreibt, sondern ein sehr konkretes hands-on Fachbuch mit vielen wertvollen Tips zu den sogenannten Do’s & Dont’s.

Das Englisch ist sehr gut lesbar, einfach Sätze und keine professorale Wortwahl. Und es ist als eBook für den kindle zu haben, bei Fachbüchern aus meiner Sicht fast schon ein Muss. (Mein Bücherschrank würde den derzeitigen überholt-und-neu-Rhythmus im Business Bereich jedenfalls nicht mehr verkraften.)

Noch eine Bemerkung zu diesem Amazon-Link: Es ist wirklich beeindruckend, wie leicht es Amazon jedem Blogger macht, seine Bücher zu promoten. Man registriert sich im Partner-Programm (easy) und wählt ein Buch, über das man schreiben will. Das wars. Sofort gibt es den HTML-Text (ich habe hier den fürs Bild gewählt, aber Nur-Text oder als Widget am Rand ginge auch), den fügt man einfach ein – fertig.

Und wenn Sie jetzt auf das Buch klicken und bestellen bekomme ich sogar noch 70ct davon – wow, Tag gerettet!

Optimierung eines Corporate-Blogs aus der Sicht von SEO und Usability

Gast-Beitrag von Wojciech Dziedzic

Blogs und vor allem Corporate-Weblogs sind ein sehr gutes und effektives Mittel mit den Besuchern zu kommunizieren. Das Unternehmen kann mit Hilfe eines Blogs mit seinen Kunden kommunizieren, neue Produkte oder Sonderaktionen darstellen und auch neue Nutzer bzw. Kunden gewinnen. Ein privater Blog hat andere Ziele als ein Firmenblog, jedoch ist eine große Besucheranzahl in beiden Fällen sehr  wichtig. Damit man hohe Besucherquoten erreicht, sollte der Blog und die einzelnen Posts entsprechend optimiert werden, damit sie einfacher in den Suchmaschinen zu finden sind.  Zu dieser Optimierung gehören sowohl reine SEO-Feinschliffe als auch inhaltliche und Usability Verbesserungen.

Zuerst sollte man seine Zielgruppe genau definieren und den Content an sie anpassen. Neben den Neuigkeiten aus dem Leben des Unternehmens sollte man über interessante Features aus der Branche berichten, Branchenexperten interviewen, Infografiken präsentieren, usw. Wichtig ist die Einbindung der Social-Buttons (vor allem Facebook, Twitter und Google+), weil man durch die Viralität viel mehr Leute erreichen und somit den Traffic auf dem eigenen Blog deutlich steigern kann.

Die meisten Blogs werden in WordPress erstellt, was lange nicht mehr nur ein Blogging System, sondern ein CMS (Content Management System) ist. Der Vorteil von WP ist, dass die meisten Plug-Ins damit kompatibel sind. Man sollte jedoch mit der Installation der zusätzlichen Anwendungen nicht übertreiben und aufpassen, dass zwei verschiedene Plug-Ins für die gleiche Funktion nicht installiert und aktiviert sind, weil es zu einem Konflikt führen kann.

Die Optimierung eines Blogs fängt mit dem Titel der Seite an, den man im HTML-Code anlegen kann. Der Title-Tag ist aus der SEO-Sicht ein sehr wichtiger Bestandteil jeder Webseite und kann viel über die Position im Suchmaschinenranking entscheiden. Damit der Titel vollständig angezeigt wird, sollte man eine bestimmte Länge nicht überschreiten. Diese hängt von den verwendeten Buchstaben und deren Größe in Pixel ab, jedoch wenn man unter 55 Zeichen bleibt, kann man sicher sein, dass der komplette Titel unabhängig von den Buchstaben angezeigt wird. Gleich danach folgt die Meta-Description, die eine Beschreibung der Seite darstellt, die dem Nutzer in den Suchergebnissen angezeigt wird. Dieses Teil entscheidet sehr oft über den Besuch auf dem Blog.

SEO und Usability hängen eng zusammen, obwohl es auf den ersten Blick vielleicht nicht so selbstverständlich ist. Bei jeder Webseite gilt die Drei-Klick-Regel, das heißt, der Nutzer sollte in der Lage sein, mit maximal drei Klicks alle Unterseiten der Domain zu erreichen. Deswegen sollte man das Navigationsmenü möglichst unkompliziert und logisch erstellen.

Man kann auch die einzelnen Posts optimieren. WordPress zum Beispiel übernimmt den Titel des Beitrags in die URL, man kann aber die Webadresse noch editieren und optimieren. Zum Beispiel die beiden URLs:

  • www.diefirma.de/blog/das-interview-mit-einem-experten-die-trends-im-webdesign-für-2013
  • www.diefirma.de/blog/webdesign-trends-2013

Schon auf den ersten Blick sieht man, dass die zweite URL viel mehr suchmaschinenfreundlich ist. Weiterhin sollte man auch den Text optimieren, indem man für eine bestimmte Keyworddichte sorgt, die Überschriften einfügt, die Bilder entsprechend mit passendem Titel vermerkt und den Text mit anderen Artikeln intern verlinkt.

Zusätzlich sollte man ein SEO-Plugin installieren (zum Beispiel „All in one SEO Pack“). Diese Anwendung enthält zusätzliche Informationen für die Suchmaschinen, hilft bei besseren Rankings und wird für jeden Blogartikel verwendet.

Wojciech Dziedzic ist Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin. Er arbeitet als Online-Marketing-Manager bei der Projektplattform twago