King Content ist tot – welcher neue soll hochleben?

KönigKing Content ist tot? Wieso das denn?

Wir hatten doch noch vor kurzem Lieder auf ihn angestimmt!  Und nun plötzlich alles vorbei? Warum?

Weil er sich zu gemein gemacht hat, zu bodenständig, zu inflationär, zu demokratisch. Könige sind exklusiv und rar. Dieser war immer und überall.

Natürlich war es toll für uns Konsumenten, ein König zum Anfassen, überall bekam man jede Info, in beliebiger Tiefe und Präzision, Content  „at your fingertips“, wie es mal so schön hieß.

Aber wie soll man da regieren? Wie durchdringen zum verwöhnten Volk mit wirklich wichtigen Botschaften bei dem Krach! Für Könige ein Alptraum! King Content ist sozusagen an sich selbst erstickt.

Die Regentschaft liegt jetzt in pfiffigeren Händen. Nicht mehr das mit vollen Händen ausgeschüttete Fachwissen für jedermann bringts. Führend ist die gezielt adressierte und mundgerecht zugeschnittene Kompetenz. Business Intelligence, Social Media Intelligence.

Entscheidend heute ist nicht das Mehr an Wissen und Fakten. Wer kann das denn überhaupt noch alles verabreiten, wer hat noch seine Twitter-Timeline wirklich in Griff und Blick? Was aktuell abgeht, ist nicht Content Marketing, das ist Content-Diarrhoe!

Dabei geht es doch eigentlich gar nicht um den Content an sich. In Wirklichkeit geht es und ging es immer um Menschen. Um ihre Ohren und Augen, manchmal um Herzen und manchmal um graue Zellen. Man muss sie verstehen, ihnen geben, was sie gerade jetzt brauchen in genau dem Format, das sie jetzt konsumieren mögen und können. Einfach Vieles bringen und auf genügend Treffer hoffen – das gefiel vielleicht vor 200 Jahren Goethe. Heute stößt es ab.

Oder um es mit Kaila Colbin zu sagen:

„The way to compete, the only way to compete, is through greater understanding.“

Lesen Sie den ganzen Artikel von Kaila hier, ist gut geschrieben.

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6 Tips für Ihr Content Marketing

Gerade ist in Jeff Bullas‘ Blog ein Artikel von Rashed Khan zum Thema Content Marketing erschienen, der mir so gut gefiel, dass ich hier eine Kurzfassung vorstellen möchte. Die Kerngedanken sind von Rashed, ich habe sie nur deutsch ausformuliert und ergänzt. Das englische Original finden Sie hier: Blogbeitrag im Original.

Zielgruppe? Alle Blogger und Content Kuratoren, die ihre Leserschaft mit Qualität binden und vergrößern wollen.

Und da es kurz sein soll: hier sind ohne weitere Vorreden seine 6 Ratschläge:

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5 Gründe ein Firmen-Blog zu führen

Ein Blog ist ein Online-Tagebuch, richtig?

Warum sollte Ihre Firma ein Tagebuch führen, gleich ob online oder offline? Um zu berichten, wer heute selbstgebackenen Kuchen mitgebracht hat? Um Fotos von der letzten Betriebsfeier zu zeigen?

Nein, das sind nicht die Themen für ein Firmen-Blog! So ein Tagebuch wäre auch sicher besser im Intranet aufgehoben.

Für ein Firmen-Blog gibt es verschiedene Gründe, der naheliegendste und wichtigste Grund ist:

Um Kunden anzusprechen, zu gewinnen und zu halten.

Wie kann ein Firmen-Blog dabei unterstützen? Hier sind 5 Argumente, warum ein Firmen-Blog bei der Erreichung dieser elementaren Ziele hilft.

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Content richtig kaufen – 12 Ratschläge

Inhalte für Homepages, Blogs, Lieder, Gedichte und Romane kann man online kaufen. Wir haben 3 von diesen Anbietern getestet mit konkreten Projekten bzw. Themen. Wir wollten lernen, wie man Content richtig kaufen soll. Immer ging es uns um potenzielle Beiträge für ein btb-Blog (wie dieses hier). Von den Ergebnissen haben wir hier berichtet:

Alle 3 Ergebnisse waren eher enttäuschend, darum haben wir noch eine 4. und letzte Versuchsrunde mit allen dreien angesetzt, von der wir hier abschließend berichten. Zu den bisherigen Ergebnissen haben 2 Verantwortliche der Anbieter in Kommentaren hier Stellung genommen – auf diese interessanten Hinweise (Textblock rechts oben auf dieser Seite)  möchten wir explizit aufmerksam machen.

In diesem letzten Versuchsaufbau haben wir content.de und Textbroker das gleiche Briefing und auch sonst formal die gleichen Anforderungen gegeben (Preisniveau, maximal Bearbeitungsdauer). Beide sind „content-on-demand-Provider“ und arbeiten grosso modo ähnlich. Die Ergebnisse sind indessen recht unterschiedlich.

Bei Contentworld liegt die Sache anders, hier wählt man fertige Beiträge online an Hand von Abstract und Preisniveau aus.

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Content zum Kauf? Teil 3 eines Versuchs

Vor einigen Tagen haben wir 2 „Content-Generatoren“ ausprobiert und das Ergebnis hier vorgestellt.  Mit „Content-Generatoren“ bezeichnen wir Unternehmen, die Textbeiträge anbieten für die weitere freie Verwendung durch den Auftraggeber. So etwas gibt es schon z.B. für Fotos und Cartoons, aber auch für Software, warum also nicht für Wortbeiträge? Wer etwa in seinem Blog regelmäßig Neues bieten will, weiß, wie aufwendig die Erstellung eines Beitrags sein kann. Gibt es hier vielleicht einen schnellen, effizienten Weg zu mehr Content?

In der Tat: auf den ersten Blick sind diese Content-Anbieter verblüffend günstig (und auch fix). Doch die Leitlinie: „Es ist zwar nicht was ich brauche, aber sehr billig“ ist bekanntlich kein guter Ratgeber. Ist also dieser content-to-buy das investierte Geld wert? Wird pünktlich geliefert?

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Gekaufte Kompetenz?

Kann man Blog-Artikel und Web-Content wie Pizza bestellen? Technisch geht das auf jeden Fall. Im letzten Beitrag hierzu haben wir mit Contentworld einen Anbieter vorgestellt, der die Pizzas sozusagen schon fertig in der Auslage hat.

Heute geht es mit Textbroker um einen „Content-Provider“, bei dem man die Pizza erst bestellt inkl. der Zutaten, der Größe, der Garzeit – und der Qualität (die sich natürlich im Preis niederschlägt). Wir haben uns für die Spitzen-Variante entschieden. 6Cent kostet jedes Wort in der 5-Sterne-Ausführung, bei 4 Sternen wären es noch unter 2cent gewesen. Wieder haben wir max 300 Worte (ca. 1 DIN A 4 Seite) gesucht, es soll um Social Media Monitoring gehen. Die Richtung der These geben wir grob vor. Im schriftlichen Briefing definieren wir den Stil an Hand eines Beispiel-Blogs (jeffbullas.com auf deutsch) und skizzieren die Zielgruppe als Marketing-Fachleute, die mit Social Media high-level vertraut sind. 3 Tage Zeit darf der Autor sich nehmen.

Bereits nach ca 24h kommt die Info,

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