Twitter und Social Networks kosten täglich 40 Minuten

Die neueste Studie des britischen IT-Beraters Morse wird für Arbeitgeber weniger erfreulich sein: Pro Jahr kosten Facebook und Co. eine Woche Arbeitszeit, was auf einen Tag umgerechnet 40 Minuten ergibt. 1460 Personen wurden hierzu befragt und gaben Auskunft über ihre privaten Web-Aktivitäten. Ein teures Vergnügen für die Unternehmen, da sich die Kosten für die britische Wirtschaft auf 1,5 Milliarden Euro jährlich belaufen. Nicht berücksichtigt wurde dabei allerdings, dass sich der Austausch mit anderen durchaus positiv auf Produktivität und Ideenfindung auswirken kann…

Willst du ReTweets halte dich an diese Regeln!

Der auf virales Marketing spezialisierte Wissenschaftler Dan Zarrella erforscht mit seinem neuartigen linguistischem Analyse-Tool TweetPsych das psychologische Profil der Tweeter. Auf dessen TweetPsych-Page kann man sich seine Tweet-Persönlichkeit auswerten lassen, auf Grundlage der letzten 1000 Tweets. Über einen Zeitraum von 9 Monaten analysierte Dan Zarrella 5 Mio. Tweets und 40 Mio. ReTweets und fand heraus, wann ein Beitrag durch die Follower weitergeleitet wird und wann nicht. Seine Ergebnisse lassen folgende Zwitscher-Maximen erkennen: Benutze Kurz-URLs und mehrsilbige Wörter, formuliere im Schlagzeilen-Stil, benutze Doppelpunkte und tweete freitags und montags. Ebenso sollte man negative Emotionen vermeiden sowie Flüche und Selbstreferenz. Positiv hingegen wirken Themen wie Arbeit, Religion, Geld und Prominente. Zarrella erstellte ebenfalls eine Liste der 20 Wörter mit höchster ReTweet- Wahrscheinlichkeit sowie die 20 Wörter mit niedrigster ReTweet-Wahrscheinlichkeit.

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Riskante Partnerschaft von MySpace mit Facebook

Möglicherweise kann man bald Musik und Videos, die auf MySpace veröffentlicht wurden, durch Facebook Connect mit seinen Freunden auf Facebook teilen. Einerseits könnte dies ein schlauer Schritt sein, MySpace als eine auf Musik und Videos spezialisierte Plattform zu re-etablieren, andererseits könnte der Mitgliederschwund von MySpace zunehmen, Facebook stärken (laut einer neuen Studie von Drake Direct sind schon 25% aller Seitenaufrufe in den USA Facebook-Seitenaufrufe) und damit das Aus bedeuten.Wie weit die Connect-Einbindung tatsächlich gehen wird  ist noch unklar, ebenso der zukünftige Weg von MySpace.

Mehr zum Thema auf Mashable.

Facebook und Twitter bald wichtiger als Google?

Das glaubt Sean Parker, ein Social Network Guru aus Kalifornien. Der Grund ist einfach: weil es in Zukunft weniger darauf ankommt, Daten- und Informations-Management anzubieten als Network-Management. Und hier sind gerade Facebook und Twitter gut aufgestellt.

Entscheidend für den Erfolg ist dabei weniger die technische Qualität der Services sondern viel mehr die Qualität der Community selbst.

Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es hier.

Café World ist schnellst wachsendes Social Game

Café World
Café World

Bist du schon bei Café World? Nein? Dann wird es höchste Zeit! Das neue Facebook-Spiel bricht alle Rekorde und entwickelte sich binnen kürzester Zeit zum schnellst wachsenden Social Game aller Zeiten. Am 30. September wurde das Spiel für Facebook User in den USA online gesetzt und hatte schon nach einer Woche 8 Mio Mitspieler, nach 2 Wochen waren es bereits 15 Mio.

Wie auch bei Farmville, ist das neue Spiel von Zynga sehr simpel gehalten, trifft aber den Nerv der Facebook User. Man betreibt ein kleines Restaurant, bereitet Gerichte zu und serviert sie seinen Gästen. Man kann Freunde als Servicekräfte einladen und tritt in einen Wettstreit um das beste Restaurant in der Nachbarschaft. Auch die Inneneinrichtung kann man sich nach eigenem Geschmack zusammenstellen.

Ein süchtig machendes Spiel, das sicher bald auch die deutschen Facebooker erreicht.

Microsoft kauft Twitter- und Facebook-Updates für Bing

The next big Bing: Microsoft hat auf dem Web 2.0 Summit in San Francisco eine Partnerschaft mit Facebook und Twitter angekündigt. Die Status-Updates beider Netzwerke sollen von nun an in Echtzeit mit Hilfe von Microsofts Suchmaschine Bing durchsuchbar sein – zunächst jedoch nur in den USA. Für Twitter ist diese Partnerschaft wohl der lukrativste Deal, den der Microblog-Webdienst je abgeschlossen hat, da der Datenzugriff für Microsoft kostenpflichtig ist. Bisher arbeitet Twitter fremdfinanziert und verzichtet auf Nutzergebühren oder Werbung. Wieviel Miscrosoft an Twitter für diese Zusammenarbeit zahlt, ist allerdings nicht bekannt. Facebook hat zwar deutlich mehr Updates pro Tag (45 Mio), jedoch sind die meisten davon privat und von der Suche ausgeschlossen. Tweets dagegen sind generell öffentlich zugänglich und fließen somit in die Bing-Suche ein.

Google möchte sich nicht abhängen lassen und kündigte ebenfalls eine Kooperation mit Twitter an, damit Tweets in Echtzeit auffindbar werden – diese soll aber erst in ein paar Monaten in Kraft treten.

Auch MySpace profitiert von diesem Deal, da dessen User-Updates in Zukunft direkt zu Twitter übertragen werden – und somit bei Bing zu finden sind.

Frauen dominieren im Social Web

das social female webSocial Web – das Female Web: Die Mehrheit der Nutzer von Sozialen Netzwerken im Internet ist weiblich. Dies belegt eine demographische Studie von Brian Solis: Mit Hilfe des Online-Tools Google Ad Planner wertete er verschiedene Online Communities aus. Eine mögliche Erklärung hierfür ist, dass Frauen im Allgemeinen als sozialer und geselliger gelten als Männer, was sich ebenfalls online widerspiegelt. Dieser Faktor ist sicherlich auch für eventuelle Werbekampagnen auf entsprechenden Seiten interessant…

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Geld verdienen mit Social Networks

Die vielleicht wichtigste Frage des Web 2.0 – Wie kann man mit Social Communitys Geld verdienen? – versuchte der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) zu beantworten. In Zusammenarbeit mit  Adtellingence führte der VDZ eine Studie mit dem Thema „Monetarisierung von Social Networks im Internet – Geldverdienen mit Vitamin B!“ durch. Das anspruchsvolle Ziel einer „umfassenden“ Analyse aller „bestehenden und zukünftigen Geschäftsmodelle für Social Networks“ ist  zwar etwas hochgegriffen, jedoch lässt sich als Fazit Folgendes festhalten:

  • Social Networks werden ihre Dominanz im Internetbereich weiter ausbauen
  • „Gewinnen“ werden dabei die Innovationsführer, die gleichzeitig und frühzeitig geeignete Erlösmodelle und innovative Features eingeführt haben
  • Für bestimmte spezialisierte Social Networks werden Freemium und pay-as-you-go-Modelle attraktive Erlöschancen bieten
  • Für die großen Social Networks wird Werbung langfristig die wichtigste Säule bleiben
  • Vor allem durch sozio-psychographisches Targeting können Werbekunden interessante Zielgruppen geliefert und bereits heute attraktive Umsätze erzielt werden.
  • Letztlich bietet sich Targeting auch zur Optimierung des gesamten Social Networks an – die Entscheidungsfindung, welchem Nutzer welche Inhalte (News, Entertainment & Games) und Informationen geliefert werden, kann durch Targeting deutlich effizienter gestaltet werden.

Die Zukunft für Social Networks werde darin liegen, die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, ihn individuell anzusprechen und ihn selbst Inhalte generieren zu lassen. Das komplette White Paper kann man sich für 79€ beim VDZ bestellen.

Friend a Gorilla

Friend a Gorilla
Friend a Gorilla
Findest du deine Facebook-Freunde auch langsam langweilig? In Ugandas Nationalpark warten ein paar neue haarige Freunde auf dich: Auf Facebook kann man nun einen Gorilla als Freund hinzufügen; gegen eine kleine Spende von einem Euro. Jeder Gorilla ist mit einem GPS-Peilsender ausgestattet, somit hat jeder Pate die Möglichkeit seinen Schützling online zu tracken. Festinstallierte Kameras informieren dich rund um die Uhr über das soziale Leben aus dem Dschungel. In Zusammenarbeit mit Ugandas Regierung und der Werbeagentur „Saatchi & Saatchi“ ist dieses Web 2.0  Projekt nicht nur ein lustiger Zeitvertreib sondern auch eine sinnvolle Initiative.

Weitere Informationen findest du auf: http://www.friendagorilla.org

Twitter in der Personalkommunikation

Neue Mitarbeiter über eine Zeitungsanzeige suchen? Schnee von gestern! Die jetzt auf den Arbeitsmarkt drängende Generation Y erreicht man am besten dort, wo sie sich am liebsten aufhält: in der virtuellen Welt des Web. Der Microblogging-Dienst Twitter bietet im Online-Recruiting einige praktische Vorteile. Diesen Trend haben mittlerweile auch viele deutsche Unternehmen erkannt. Doch Vorsicht: Bevor man in blinden Aktionismus verfällt, sollte man ein paar Basics beachten, damit sich das Zwitschern lohnt. Roman Brinkmann, Technologie- und Web 2.0 Experte von embrace, macht auf folgende Facts aufmerksam:  Für die Generation Y ist der offene Austausch innerhalb von sozialen Netzwerken mittlerweile selbstverständlich.  Twitter eignet sich hierbei hervorragend um neue Jobangebote anzukündigen oder Bewerbungstipps zu geben. Als „Appetizer“ für mehr Informationen auf der Karriere-Webpage oder als Einstieg in einen direkten und persönlichen Dialog mit der HR-Abteilung kann Twitter ebenfalls dienen. Dabei ist immer auf Offenheit sowie die richtige Mischung von Emotionen und Fakten zu achten. Die Unternehmen sollten leere Versprechungen und unhaltbare Marketingbotschaften vermeiden. Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen und ein gemeinsames Verständnis der Employer Branding Strategie sind im Hinblick auf den Twitter-Einsatz wichtig.

Dass Twitter als Kommunikationstool in deutschen Unternehmen ernst genommen wird, zeigt die Studie der PR-Agenturen Zucker. und Blätterwald: 50 % aller DAX-Unternehmen sind hochaktive Twitterer. 40 Prozent twittern auf Deutsch. 51% der Tweets von Unternehmen wie Allianz, Daimler, Deutsche Bahn, Lufthansa, RWE oder Tchibo behandeln dialogische Themen. 32% aller Tweets sind Nachrichten, 17 Prozent Werbebotschaften. Bei den Profilen der DAX-Unternehmen ist der Anteil der Werbung allerdings doppelt so hoch.