Mobiles Internet – Wachstumstrend ungebrochen

Trend2013 gibt es in Deutschland 6,4 Mio Tablet- und 24,2 Mio Smartphone-Besitzer unter den Privatpersonen zwischen 14 und 64 Jahren (Quelle siehe unten).

Damit haben die Smartphones ungefähr die gleiche Bevölkerungsdurchdringung erreicht wie die „dummen“ Nur-Telefonie-Handys.

Sicher ist es einerseits einfach modisch-schick ein Smartphone zu haben, aber jeder Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel etwa weiß, wie intensiv auf den kleinen bunten Teilen gesurft wird. Den zum Teil erheblichen Anschaffungskosten stehen in großem Umfang echte, in Anspruch genommene Nutzen gegenüber, oder anders gesagt: die Erfolgsstory „Mobiles Internet“ ist noch lange nicht zu Ende erzählt.

Dabei scheint es bald einen neuen Anführer in diesem Boom-Markt zu geben:

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E-Book oder Papier, was ist beliebter?

E-BookGeht man nach dem allgemeinen Tenor, der zur Zeit in politisch korrekten Kreisen angestimmt wird, dann sind elektronische Medien für reine Textdokumente eine kaum akzeptable und wenig zukunftsfähige Mode, die nur von einigen Banausen getragen wird.

Geht man andererseits nach den Absatzzahlen der für den elektronischen Textkonsum erforderlichen Geräte, dann wächst die Anzahl dieser vermeintlichen Banausen rasant – und ein Ende des Anstiegs ist nicht in Sicht.

Was also ist richtig? Fliegen die „E-Books“ und „digital Reader“ kurz nach dem Kauf und einigen wenigen ersten Nutzungsversuchen ungeliebt in die Ecke oder ist der „allgemeine Tenor verstimmt“, schätzen vielleicht mehr Menschen, als gemeinhin geglaubt wird, die Vorzüge des digitalen Leseerlebnisses?

Eine Antwort findet man beim Institut für Demoskopie in Allensbach (IfD) in ihrem jüngsten Bericht „ACTA 2013„.

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Ich liebe Druck!

ZeitungWas auf den ersten Blick wie ein euphorischer Ausruf eines Workaholics nach 18 Stunden Arbeit klingen mag – ist in Wirklichkeit die Kurzfassung einer aktuellen Studie des IfD in Allensbach im Auftrag des VDZ (Verband deutscher Zeitschriftenverleger).

Die Deutschen ziehen Printmedien den elektronischen ganz klar vor.

Besonders überraschend:

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Ein CRM-System auswählen

OrdnerEin Gastbeitrag von Patrick Raue, oxmo Gmbh, Hannover

Kundenmanagement in Unternehmen: Die Kundenbetreuung via CRM verbessern

Die meisten Unternehmen haben ein sehr hohes Interesse daran, dass die Kunden sich beim eigenen Service bestens unterstützt fühlen. Daher wird auch immer wieder nach Methoden gesucht, wie sie den Service verbessern können, ohne dabei deutliche Kosten zu generieren. Eine einfache Möglichkeit findet sich bei der Anschaffung von neuer Software, die bei den Prozessen rund um die Zufriedenheit unterstützen soll. Ein CRM-System ist hierfür wohl eine der besten Optionen (CRM = Customer Relationship Management).

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Wer nicht lesen kann – hat keine Nachteile.

VorgelesenWussten Sie, dass es für textlastige URLs (z.B. Blogbeiträge) einen kostenfreien Vorlese-Service gibt?

Er heißt SoundGecko und funktioniert akzeptabel gut – für englische Texte. (Für deutschsprachige Vorlagen habe ich nichts gefunden.)

Wenn Sie also etwa einen RSS Feed abonniert haben und wenig Zeit, die auflaufenden Feeds regelmäßig zu lesen, dann können Sie SoundGecko beauftragen, Ihnen immer die vorgelesenen Version per Mail zu schicken – und die hören Sie sich dann auf dem Nach-Hause-Weg an.

Natürlich wollen Sie das jetzt gleich ausprobieren. Das geht in 6 einfachen Schritten:

  1. Kopieren Sie diese URL (oder nehmen Sie eine andere mit viel englischem Text):
    http://www.socialmediaexaminer.com/measuring-social-media-how-to-determine-your-roi/
    In diesem Podcast hat Michael Steltzner mich auf SoundGecko aufmerksam gemacht, da ist es nur fair, dass ich ihn hier zitiere. Und nebenbei: sein Interview mit Nicole Kelly ist ebenfalls recht interessant, auf jeden Fall hörenswert.
  2. Klicken Sie den SoundGecko-Link oben im Artikel
  3. Fügen Sie die kopierte URL ins obere Fenster
  4. Geben Sie eine eMail Adresse im unteren ein
  5. Klicken Sie „Go“
  6. Warten Sie einen kurzen Moment (keine Minute), das Vorlesen startet automatisch. Der vorgelesen Text wird angezeigt, Sie können also zur Kontrolle mitlesen.

Cool oder? Deutsche Texte klingen hingegen grauslig.

Wenn Sie einen deutschen Vorlese-Service kennen wäre ich froh hier darüber berichten zu können.

RSS – ein Buch mit sieben Siegeln?

RSSIch gebe es zu – RSS war für mich lange Zeit irgendwie unklar, hatte ich nicht verstanden. Aber es schien wichtig zu sein, also war Aufschlauen angesagt. Das war vor knapp 2 Wochen.

Nun bin ich seitdem zwar nicht vom Saulus zum Paulus geworden und plötzlich der RSS Guru, aber einige Dinge sind mir schon klarer.

Klar genug zum Beispiel, um sofort in diesem Blog hier den RSS Feed prominent vorzustellen: rechts, direkt unter der eMail-Abo-Option.

Denn das ist einer der Hauptvorteile von RSS: nicht der Abonnent bittet um Zusendung (Push) sondern zieht sich, was er braucht aus den Quellen, die ihm wichtig sind (Pull). Der Content-Provider (in diesem Fall unser Blog trickr) stellt nur den Feed zur Verfügung, wer damit was macht, erfährt er nicht!

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"Wenn Sie Nick treffen wollen…

130212 Suche… oder Zugriff auf sein Laptop brauchen, wäre Montagmorgen 6 Uhr im Fitnessstudio die beste Zeit dafür.“

So beschreibt Raytheon (amerikanische Rüstungsfirma) lt. Spiegel Online sein neuestes Produkt „RIOT“,

Mit RIOT werden öffentliche zugängliche Informationen aus sozialen Netzwerken (Facebok, Twitter, Foursquare…) auf Personenebene zusammengeführt und ausgewertet. So kann man zukünftige Aufenthaltsorte, aber auch Netzwerke von Personen mit einiger Wahrscheinlichkeit erkennen.

Der Spiegel-Artikel beschreibt weitere Details recht ausführlich.

Mich erstaunt nicht, dass es das Produkt gibt, sondern nur, dass es jetzt am Markt angeboten wird.

Podcasts – ungenutzte Chancen erschließen

smartphoneSie wissen ungefähr, was ein Podcast ist?

Podcasts sind asynchrone“ Radio- und Fernsehsendungen, die man abonnieren kann. „Asynchron“ bedeutet, dass es für einen Podcast keinen Sendetermin gibt. Sie laden es auf Ihr Smartphone und konsumieren es, wann Sie wollen. Wie einen Song.

Rund 2,1 Millionen Deutsche nutzten Podcasts in 2012 (lt. ARD und ZDF Online Studie). Das klingt nach einer mäßig interessanten Zielgruppe, aber die Podcaster sind ein ganz spezielles Völkchen.

Bevor wir auf die Eigenheiten des Mediums und der Nutzergruppe eingehen, zunächst noch ein paar klärende Fakten zum Thema „Podcast“ ganz allgemein.

Gegenüber „normalen“ Radio- und TV-Sendungen ist nämlich dieses Asynchrone nur einer von vielen Unterschieden. Hier sind noch mehr:

  • Podcasts kann praktisch jeder herstellen, der ein Mikrofon hat. Und gerade bei nicht so anspruchsvollen Themen geschieht das auch in großem Umfang. 9,5 Millionen kostenlose Audio- und Video-Dateien stehen z.B. auf www.podcast.de zum Download bereit.

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PaperTabs – Nachfolger vom iPad?

Ein flexibles und recht dünnes Tablet, ein sogenanntes „PaperTab“ wurde gerade von plasticlogic vorgestellt, hier ist das Video.

Okay, es ist ein Prototyp, aber auch nur ansatzweise überzeugend sieht für mich anders aus.

Gizmodo berichtet allerdings deutlich enthusiastischer darüber: Gizmodo zu Papertabs.

Und der Computer-Oiger sieht sogar eine Tablet-Revolution auf uns zukommen, angeführt von Intel und Plasticlogic: Tablet-Revolution.

Die Papierlosigkeit von Büros und Prozessen wird ja seit 40 Jahren angekündigt – und ist bisher ausgeblieben. So lange es gute Gründe gibt (Datenschutz, Systemwechsel, behördliche und rechtliche Akzeptanz etc.), zur Sicherheit noch echte Printouts abzulegen, werden sich Papiersubstitute wohl weiterhin schwer tun. Biegsame, dünne Tablets sind sicherlich Alternativen zum Tablet, aber kaum zum Papier.