Neue Beziehung – der Nr.1 Facebook Life-Event!

Facebook BeziehungPünktlich zum Valentinstag kommt diese Nachricht:

Von allen Lebensereignissen, die man in seiner Chronik dokumentieren kann, ist „Neue Beziehung“ der am häufigsten gewählte Eintrag.

Das berichtet Jeff Bullas in einem seiner neuesten Beiträge. Seine Zusammenfassung beruht dabei auf einer Infografik von topmarketingschools.net.

Nicht alles davon interessiert uns Europäer, aber ein paar weitere Fakten aus dem Artikel sind noch recht beeindruckend:

  • So geht es mit Facebook zum Beispiel jeden Tag ins Neandertal: 20 Milliarden Minuten, das sind knapp 40.000 Jahre (!), beträgt die kumulierte Facebook-Zeit aller Nutzer – jeden Tag!
  • Der durchschnittliche Facebook-Nutzer hat 40 Fanpages, die er „liked“. Zusammen mit den wenigen elementaren demografischen Daten (Geschlecht, Alter, Wohnort) ergibt sich so für die meisten ein hochinteressantes Marketing-Bild – welche Studie könnte das in dieser Aktualität und Dichte liefern? Ganz schnell wird wieder deutlich: Wir Nutzer sind die Ware, nicht der Kunde.
  • Im dritten Quartal 2013 hatte Facebook 1,2 Milliarden aktive monatliche Nutzer, die Mär von den vielen schlafenden, inaktiven Accounts ist hier nach – eben eine Mär.
  • 4,75 Milliarden Beiträge werden von diesen Nutzern täglich „geteilt“ und 66% all dieser Beiträge werden in der Facebook-App abgesetzt. Der Mobile-Zug fährt also mit high-speed weiter.
  • Von den besser verdienenden Internet-Nutzern mit mindestens € 55.000 Jahreseinkommen haben 73% einen Facebook-Account.
  • Und aus welchem Land berichtet der Facebook-Kunde am liebsten? Aus Disneyland! Weltweit nimmt der Vergnügungspark die 4 beliebtesten Check-in-Plätze ein: No. 1 Kalifornien, No. 2 Tokio, No. 3 Hongkong und No. 4 Paris.

Sie suchen tiefer gehende, spezifischere Informationen zu Reichweiten, Nutzungsverhalten oder Vorlieben der Social Media Nutzer? Nicht nur zu Facebook? Fokussiert auf spezielle Branchen oder Regionen?

Es gibt täglich neue Studien, Analysen, Auswertungen. Fragen Sie uns. Wir kennen viele Quellen.

WhatsApp auf dem Vormarsch

Zu WhatsApp kann man ja durchaus kritische Aspekte zusammentragen. Das Unternehmen ist kaum transparent (fast unauffindbar hinter einem Sushi-Restaurant irgendwo im Valley?), die führenden Mitarbeiter sind praktisch unbekannt (ein recht kryptisches Interview mit Jan Koum gab es ausnahmsweise beim letzten DLD), es hat ein schwer nachvollziehbares Tarifmodell (irgendwas zwischen lebenslang kostenlos und jährlicher Nutzungs-Gebühr) und in Sachen Datenschutz hat die Stiftung Warentest schon im Mai 2012 höchste Bedenken angemeldet: das gesamte Telefonbuch des Nutzers wird unverschlüsselt an amerikanische Server übertragen. WhatsApp rüstete daraufhin nach und verschlüsselt nun, doch die eingesetzte Technik sei, so wird kritisiert, kaum ein echter Schutz.

Die Nutzer scheint das alles nicht zu stören, denn WhatsApp hat in D nun schon rund 30 Millionen (mehr als Facebook hier Mitglieder hat!) und der Zuwachs geht weiter. Er findet statt auf dem Rücken des mobilen Internets, denn etwas vereinfacht gesagt ist WhatsApp so etwas wie MoIP, „Message over IP“. Darum gibt es bei WhatsApp die beliebten kostenfreie Tarife, darum können hier auch Bilder und z.B. GPS-Daten übermittelt werden.

In ihrem monatlichen Kurzbericht stellt das Institut für Demoskopie, Allensbach (IfD), in Ausgabe 1-14 nun einige Eckdaten zu Nutzern und Nutzung von WhatsApp vor. Wir haben das hier in einer Grafik zusammengefasst:

WhatsApp Grafik
*)Mit dem Asterix bei „Sonstiges“ soll darauf hingewiesen werden, dass in dieser Gruppe die Antwort „Ganz unterschiedlich“ den höchsten Anteil hat. Von den 24%-Punkten bei „gesamt“ entfallen hierauf 20%-Punkte. D.h. die Nutzer gehen differenziert, Themen- oder Empfänger-bezogen vor. Viele werden sich auch an der jeweiligen Verbindungsqualität orientieren. WhatsApp ist erst im WLAN richtig schnell und dann natürlich garantiert gratis.

Die relativ hohe Akzeptanz von WhatsApp bei jüngeren Nutzern korreliert mit der höheren Smartphone-Dichte in dieser Gruppe. Man braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, wie sich das Wachstum hier weiter fortsetzt. Alle Einfluss-Faktoren zeigen weiter nach oben.

Mobiles Internet – Wachstumstrend ungebrochen

Trend2013 gibt es in Deutschland 6,4 Mio Tablet- und 24,2 Mio Smartphone-Besitzer unter den Privatpersonen zwischen 14 und 64 Jahren (Quelle siehe unten).

Damit haben die Smartphones ungefähr die gleiche Bevölkerungsdurchdringung erreicht wie die „dummen“ Nur-Telefonie-Handys.

Sicher ist es einerseits einfach modisch-schick ein Smartphone zu haben, aber jeder Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel etwa weiß, wie intensiv auf den kleinen bunten Teilen gesurft wird. Den zum Teil erheblichen Anschaffungskosten stehen in großem Umfang echte, in Anspruch genommene Nutzen gegenüber, oder anders gesagt: die Erfolgsstory „Mobiles Internet“ ist noch lange nicht zu Ende erzählt.

Dabei scheint es bald einen neuen Anführer in diesem Boom-Markt zu geben:

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Ehrlich, soo viele?

statistikImmer wieder stellt Jeff Bullas interessante bis verblüffende Social Media Fakten zusammen und bereitet sie ansprechend in einer Infographic auf.

Wussten Sie zum Beispiel, dass

  • es über 10 Millionen Facebook Apps gibt?
  • Facebook auf über 7.000 verschiedenen mobilen Gerätetypen genutzt wird?
  • jeden Tag 250 Milliarden Fotos in Facebook hochgeladen werden?
  • es 288 Millionen aktive user auf Twitter und 343 Millionen auf Google+ gibt?
  • in Twitter jeden Tag 400 Millionen Tweets abgesetzt werden?
  • 67% aller Google+-user Männer sind?
  • es auf LinkedIn über eine Milliarde Empfehlungen gibt?

Man kann sich all diese Zahlen nicht wirklich merken, aber die eine oder andere kann mitunter in einer Präsentation gute Dienste tun…

In einem aktuellen Artikel hat Jeff die obigen Fakten und über 40 weitere zusammengestellt.
Der Link zu Jeff’s Artikel mit Infographic ist hier.

E-Book oder Papier, was ist beliebter?

E-BookGeht man nach dem allgemeinen Tenor, der zur Zeit in politisch korrekten Kreisen angestimmt wird, dann sind elektronische Medien für reine Textdokumente eine kaum akzeptable und wenig zukunftsfähige Mode, die nur von einigen Banausen getragen wird.

Geht man andererseits nach den Absatzzahlen der für den elektronischen Textkonsum erforderlichen Geräte, dann wächst die Anzahl dieser vermeintlichen Banausen rasant – und ein Ende des Anstiegs ist nicht in Sicht.

Was also ist richtig? Fliegen die „E-Books“ und „digital Reader“ kurz nach dem Kauf und einigen wenigen ersten Nutzungsversuchen ungeliebt in die Ecke oder ist der „allgemeine Tenor verstimmt“, schätzen vielleicht mehr Menschen, als gemeinhin geglaubt wird, die Vorzüge des digitalen Leseerlebnisses?

Eine Antwort findet man beim Institut für Demoskopie in Allensbach (IfD) in ihrem jüngsten Bericht „ACTA 2013„.

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Mobile Internet-Nutzer zahlen eher

Mobiler EuroIn ihrem Anfang November vorgestellten ACTA-Bericht 2013 bestätigt auch das IfD in Allensbach den anhaltend starken Anstieg der mobilen Internet-Nutzung (ACTA = „Allensbacher Computer- und Technik-Analyse“).

Aber sie machen dabei auf einen Zusammenhang aufmerksam, der auf den ersten Blick überraschen kann: Der mobile Internet-Nutzer ist eher bereit, für derzeit kostenfreie Dienste notfalls auch zu zahlen.

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Digital Footprint in D-A-CH noch schwach

digital footprintWie weit sind Unternehmen im deutschsprachigen Raum mit ihren digitalen Strategien? Sind sie einheitlich, durchgängig, integriert, zentral allokiert, messbar ? Gibt es überhaupt Strategien im eigentlichen Sinn oder wird mehr taktisch digital kommuniziert, von der Hand in den Mund, fokussiert auf einzelne Medien, informell und eher spontan?

Wie groß, wie markant ist der „Digital Footprint“ der D-A-CH-Unternehmen?

Dieser Frage ist die Freiburger Beratungsagentur Virtual Identity nachgegangen, die Untersuchung selbst wurde von der Universität St. Gallen durchgeführt.

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Ich liebe Druck!

ZeitungWas auf den ersten Blick wie ein euphorischer Ausruf eines Workaholics nach 18 Stunden Arbeit klingen mag – ist in Wirklichkeit die Kurzfassung einer aktuellen Studie des IfD in Allensbach im Auftrag des VDZ (Verband deutscher Zeitschriftenverleger).

Die Deutschen ziehen Printmedien den elektronischen ganz klar vor.

Besonders überraschend:

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Facebook-Umfrage Werkzeug

WerkzeugFacebook ist riesig und sein Wissen über uns Mitglieder (oder sollte man besser „uns Legehennen“ sagen?) mindestens ebenso gewaltig. Darum sind Umfragen in der Facebook-Community auch besonders spannend, kann man doch die Antworten im Prinzip mit allen bereits bekannten Respondent-Merkmalen in Verbindung bringen.

Jeff Bullas hat in einem aktuellen Artikel 3 Werkzeuge für solche Surveys und Polls vorgestellt und wir haben sie ausprobiert. Hier berichten wir von den Ergebnissen.

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Kundenmeinungen via Smartphone und Tablet

Tablet-BefragungVorbemerkung von trickr: In diesem Beitrag von Gast-Autorin Isabelle Winter werden mobile Endgeräte  als Umfragemedien mit vielen Vorteilen vorgestellt. Frau Winter ist Marketingassistentin der Spectos GmbH. Das Produkt „Feedbackstr“, das hier beispielhaft genannt wird, ist ein solches Tool zur Messung der Kundenzufriedenheit und kommt aus dem Hause Spectos. Der Artikel enthält Links zu dem Produkt.

Neue Perspektiven zur Messung der Kundenzufriedenheit
Die Stimme des Kunden steht im Mittelpunkt der sozialen Medien- und Businesswelt. Täglich werden Meinungen und Ansichten zu Produkten und Services im Internet geäußert und ausgetauscht. Schon über das einfache Klicken des Facebook Like-Buttons geben (potenzielle) Kunden Preis, was ihnen gefällt oder zu welchen Produkten sie sich hingezogen fühlen.

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