Mystery ist keine Zauberei

Auf unserer Reise zu den sieben verschiedenen Methoden der Qualitäts-Überwachung in der Kundenbetreuung, wir sagen auch „Q-CRM“ dazu, sind wir nun beim Thema „Mystery“ angekommen. Es ist der vierte Beitrag unserer Serie, diese drei Beiträge sind bereits erschienen:

Mystery Methoden sind im Prinzip bekannt, oft wird dabei automatisch an „Mystery Shopping“ gedacht, ein Begriff, den man sogar bei Wikipedia findet. Doch es gibt noch mehr Varianten dieser geheimnisvollen Methode. Wir werden hier einige weitere vorstellen und dabei auch behandeln, wo diese Methode gut und wo sie weniger gut einsetzbar ist.

Unsere Hauptzielgruppe sind Praktiker, die sich mit Qualitäts-Monitoring in der Kundenbetreuung beschäftigen und die verschiedenen Methoden besser kennenlernen und beurteilen wollen.

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Nutella macht schlau!

130525 SchokoladeDieser interessante Mustercase in Sachen Marketing2.0 meets Marketing-old-school ist an mir in real-time vorüber gegangen, schade. Ich kann nur noch den Nachbeben hinterherlauschen

Vielleicht geht es Ihnen ja ähnlich- hier steht die ganze kurze Story:

#FitchtheHomeless

Der junge Filmemacher Greg Karber hier hat sich über die megacoole Bekleidungsmarke Abercrombie & Fitch geärgert – und womit? Mit Recht!

Denn es ist gar zu zynisch, welche Kunden die haben wollen und welche nicht. Welche Leute sie einstellen und welche nicht. Welche Konfektionsgrößen sie führen und welche nicht. XL und XXL sind jeweils ausgeschlossen – aus Überzeugung!

Wie funktioniert die Gegenkampagne – Pardon: das „brand readjustment“?  Greg kauft Kleidung von A&F und verteilt sie an arme Leute, die nicht gerade wie Waschbrett-Models aussehen. Einen Hashtag gibts natürlich auch: #FitchtheHomeless

Gute Idee das! Und viralisieren kann man es auch schön.

Here we go!

Facebook Fans – was ist die Liebe wert?

Parisian Love LockSyncapse ist eine US-amerikanische Firma (HQ in New York) mit dem Claim „Social intelligence that enables smarter marketing„. Das ist ein guter Begriff: „Soziale Intelligenz“, in der Tat fängt es an sophisticated zu werden bei der Marketing Nutzung der sozialen Netzwerke.

Die Leute bei Syncapse haben nun eine Analyse durchgeführt, um den Wert eines Facebook Fans zu ermitteln. Dazu haben sie 2000 US-amerikanische Kunden von 20 gängigen, großen Konsumentenmarken online befragt. Gängige große Marken, das waren in der Studie u.a. McDonalds, BMW, Starbucks, Zara, H&M, Coca Cola, Disney, Skittles, X-BOX und einige mehr.

Eine wichtige differenzierende Frage war: „Sind Sie Facebook-Fan der Marke?“ Aus dem Vergleich der beiden Gruppen konnten dann Unterschiede herausgearbeitet werden.

Eine weitere Vergleichsebene war und ist, dass Syncapse das Ganze 2010 schon einmal durchgeführt hat, im Wesentlichen im gleichen Design. (Die Untersuchung 2013 stammt aus dem Januar und Februar.)

Und was ist nun bei alledem herausgekommen?

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Neues Amazon-Geld

Amazon hat angekündigt, im Frühjar eine eigene Währung in den USA einzuführen,“Amazon Coins„.

1 US-$ entspricht dabei 100 Coins. Eingesetzt werden kann das neue Amazon-Geld auf dem Kindle Fire, dem high-end Multimedia-Reader (oder soll man tablet sagen?) von Amazon.

Einsatzbereiche sind zunächst der Kauf von Apps und Games sowie Einkäufe innerhalb solche Anwendungen und Spiele. Die Meinungen gehen auseinander, ob das ein großes oder ein sehr großes Geschäft wird.

Zielgruppe sind anscheinend unter anderem Eltern, die so sowohl das Budget wie auch die von den Kids eingekauften Objekte besser kontrollieren können. Virtuelle Laserschwerte liegen nicht im Flur rum…

The Next Web hat mich auf diese Ankündigung von Amazon aufmerksam gemacht.

Gute Zeiten für Social Media Posts – und schlechtere

WeckerGute Zeiten – schlechte Zeiten gibt es auch für soziale Netzwerke – und nicht immer werden sie angemessen berücksichtigt. Das besagt jedenfalls ein Beitrag von Paul Gillin in BtoB Research: Why you should post on Saturdays and other fun facts. So viele Spaß-Fakten sind da gar nicht drin, es ist vielmehr fachlich recht interessant und also durchaus ernsthaft.

Allerdings – es sind USA-Findings, ob diese zu 100% alle auf uns Mitteleuropäer übertragbar sind, ist nicht  gewiss.

Die generelle Richtung passt indessen sicher und sein Fazit ist auf jeden Fall übertragbar.

Hier sind die Fakten zum Timing von Social Media Posts, die Paul zusammengestellt hat:

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Deutsche Online Shops aufgepasst: Pinterest nicht vergessen!

Pinterest ist in Deutschland kein Thema? Stimmt – noch nicht so recht. Trotzdem setzen einige wenige deutsche Online Shops das Bilder-Netzwerk schon erfolgreich für sich ein.

Searchmetrics hat hierüber diese Woche in ihrem Blog berichtet, eingeleitet mit den Worten „Pinterest ist der Hammer!“. Die Leute aus Berlin zeigen da in der Tat einige interessante Auswertungen.

Wenn man z.B. sieht, was apple.com/de oder hm.com/de an Pins pro Woche auf die Waage bringen – wow!

Schnelles Fazit: Für den B2C-Bereich des E-Commerce ist Pinterest ein Thema, das man auch in Deutschland nicht mehr lange vernachlässigen darf.