Anfänger-Hilfe-2.0

Anfänger-HilfeIn Sachen web2.0 ist Deutschland nicht gerade auf dem Spitzenplatz. Es sind amerikanische Unternehmen, die unseren Einzelhandel mal eben platt machen, uns aushorchen, uns mit Social Media beglücken, uns die Orientierung mit Search und Earth und Map ermöglichen.

Würden Siemens, SAP, Otto und Telekom es substantiell anders machen, wenn sie könnten?`Wohl kaum – aber sie können halt nicht. Die Amis machen hier das große Geschäft, fädeln die dicken Deals ein, schieben Beträge, die ganze Volkswirtschaften kippen können. Und hinter ihnen stehen dann Koreaner und Chinesen, die auch zunehmend mitmischen.

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Start-Ups sind sexy – aber…

start-upVor ca. 3 Jahren hat Vodafone das Vodafone Enterprise Plenum (VEP) ins Leben gerufen. Das ist ein Netzwerk von Geschäftskunden, das sich mit neuen Themen beschäftigt, Themen, die Vodafone für interessant hält. Als Mitglied wird man eingeladen zu diversen Events im Workshop-Stil, auf denen Experten zu einem der o.g. Stichworte ihre Sicht und Business-Entwicklung vorstellen. Diese Präsentationen werden dann im Kreis der teilnehmenden VEP-Mitglieder (meist so 20 bis 30 Personen) diskutiert.

Für die Referenten ist das interessant aus Marketing- und Akquise-Gründen, außerdem erhalten sie so unmittelbar Feedback zu ihren Plänen und Produkt-Ideen. Für die Teilnehmer ist es ein Blick über den Tellerrand des eigenen Unternehmens. Oft werden Themen behandelt, die eher „in der Luft“ als im Kern der eigenen Regelaktivitäten liegen. 2012 war zum Beispiel „Social Media“ die Überschrift einer gute besuchten Workshop-Reihe, in 2013 etwa das Thema „Big Data“. Die Workshops öffnen den Horizont, geben neue Anregungen und schaffen neue Kontakte.

Natürlich versäumt Vodafone nicht, die eigenen Angebote und Pläne zum jeweiligen Thema ebenfalls vorzustellen, aber das ist nicht aufdringlich und steht keinesfalls im Vordergrund. Diese Beiträge sind zudem meist ans Ende der Veranstaltung gelegt – man kann also vorher gehen.

Am 31.1. war nun der Start-Up-Day-2014, in Berlin im Otto-Bock-Haus, nahe Reichstag und Brandenburger Tor.

Insgesamt stellten sich 8 Unternehmen vor, nicht nur echte Start-Ups, sondern z.B. auch Venture-Capital-Börsen für Neugründer. Zwischen den Präsentationen ergab sich viel Raum für gegenseitigen Austausch und Vertiefungen.

Einige Eindrücke aus diesen Gesprächen wie auch aus den Präsentationen zur generellen Start-Up Situation in D stelle ich hier vor. Es sind Aspekte oder Aussagen, die mir auffielen, mich zum Teil überraschten. Ob alles genau so stimmt? Es klang nicht unplausibel, doch Sie können das gerne kommentieren!

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Marketing Techniken für kleine Unternehmen

MarketingAlle Marketing Anstrengungen kann man einteilen in die, die neue Kunden bringen, Eroberungsmaßnahmen, Kundengewinnung, und solche, die Kunden halten, Bindungsmaßnahmen, Loyalisierung. Das gilt für große wie kleine Unternehmen.

Constant Contact hat nun Ende letzten Jahres CEOs von kleinen Unternehmen gefragt, welche (web2.0-) Marketing Techniken auf welches der beiden Ziele besonders stark einzahlen. Die Ergebnisse wurden in einem Beitrag von MarketingProfs vorgestellt.

Diese Key-Erkenntnisse habe ich aus der Studie gewonnen:

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Hochleistungs-Kleinunternehmen?

Was ist ein Hochleistungs-Kleinunternehmen? Der Begriff kommt aus den USA, dort heißt er high-achievement small business.

Der Bereich Small Business wird dort von der SBA, der Small Business Administration strukturiert und gefördert. Die SBA definiert auch, wer genau dazu gehört – differenziert für 58 Branchen. Am 24. Oktober ändert sich für einige Branchen diese Definition (mehr dazu).

Als Hochleistungs Unternehmen werden solche bezeichnet, die besonders stark wachsen, überdurchschnittliche Einstellungen und Investments planen und relativ ausgearbeitete („sophisticated“) Marketing Programme haben.

Die Definition klingt etwas schwammig, aber sie ist Grundlage einer Studie,

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Amex und Social Media – wo ist da der link?

American Express, kurz „Amex“, hat für Small Business Kunden in den USA ein eigenes Portal: „Openforum„. Hier findet man einerseits Bereiche zur Kartenverwaltung etc., aber eben auch das Forum: „OPEN Forum“ mit der Headline: Powering small business success.

Das Forum enthält recht interessante Artikel für die Inhaber solcher kleinen Unternehmungen zu diversen Themenbereichen. Ganz oben auf der Themenliste steht „social media„.

Man muss nicht Kunde sein, um hier zu stöbern. Ein aktuelles Fundstück (17. Oktober 2012) ist der Beitrag von Nick Sarillo: „How to Turn Customers Into Facebook Fans„. Nick ist der Eigentümer von Nicks Pizza and Pub, er ist mit diesem „kleinen“ Unternehmen schon einige Zeit sehr erfolgreich und gibt in dem Artikel Ratschläge und Tips. Ein Rat steht da nicht, der aus meiner Sicht der wichtigste für deutsche Kleinunternehmer ist:

Dein Business ist nicht zu klein für Social Media!

Interessant am Rande: Was gilt in den USA als kleines Unternehmen? Es gibt dafür eine eigene Behörde, die SBA = Small Busines Administration. Diese definiert für 58 Industrien oder Branchen, was genau ein kleines Unternehmen, ein Small Business ist. Im Gesundheitsbereich und bei Immobilienmaklern haben sich diese Definitionen gerade geändert, mehr dazu hier. Klassifizierte Untenehmen können an Sonderprogrammen teilnehmen, dazu zu gehören ist also begehrt. Vielleicht ein Vorbild für die EU.

Im nächsten Beitrag werden wir von einer aktuellen Studie des Open Forum berichten. Darin geht es um Hochleistungs-Kleinunternehmen und wie sie mit Social Media umgehen.