Shitstorm bei Zalando

Am 15. April 2014 sendete RTL einen kritischen Beitrag über die Arbeitsbedingungen in Zalandos Logistik Center in Erfurt. Der Vorwurf: Unmenschliche Zustände. Angelastet wurden dem Unternehmen insbesondere die enge Überwachung bis Bespitzelung der Mitarbeiter sowie körperlich zu anstrengende Tätigkeiten (über 20km Laufpensum am Tag).

Berichtet und aufbereitet hatte dies eine junge Journalistin (Caro Lobig), die im Günter-Wallraff-Stil (und mit Wallraff-Unterstützung) drei Monate undercover und investigativ dort gearbeitet und auch verdeckt gefilmt hatte. Mittlerweile hat sich das Thema zu den Gerichten verschoben (einstweilige Verfügungen & Co)  – mit kleinen Punktsiegen für Zalando. Doch begonnen hatte es medial-viral:

Denn dieser RTL-Bericht löste einen kleinen Shitstorm im Social Web aus.

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#FitchtheHomeless

Der junge Filmemacher Greg Karber hier hat sich über die megacoole Bekleidungsmarke Abercrombie & Fitch geärgert – und womit? Mit Recht!

Denn es ist gar zu zynisch, welche Kunden die haben wollen und welche nicht. Welche Leute sie einstellen und welche nicht. Welche Konfektionsgrößen sie führen und welche nicht. XL und XXL sind jeweils ausgeschlossen – aus Überzeugung!

Wie funktioniert die Gegenkampagne – Pardon: das „brand readjustment“?  Greg kauft Kleidung von A&F und verteilt sie an arme Leute, die nicht gerade wie Waschbrett-Models aussehen. Einen Hashtag gibts natürlich auch: #FitchtheHomeless

Gute Idee das! Und viralisieren kann man es auch schön.

Here we go!