21 Tipps zur Suchmaschinenoptimierung von B2B-Websites

Wer mehr Besucher auf seine B2B-Website locken möchte, sollte sich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) auseinandersetzen. Denn ein besseres Google-Ranking erzielt mehr Aufmerksamkeit im Netz. Um seine Website „googlefreundlicher“ zu gestalten, gibt es ein paar Tricks, die auch außerhalb der Website angewendet werden müssen, denn Google indexiert nicht nur Websites, sondern auch Bilder, Videos, Nachrichten, Blogposts, Social Media Präsenzen und einiges mehr. Der gesamte Webauftritt kann also für SEO genutzt werden. Hier sind 21 effektive Tipps von pwb für ein besseres Google-Ranking:

  1. Baue eine Social Media Präsenz auf. SEOMoz untersuchte in einer Studie das Ranking von über 10.000 Keywords und die Faktoren, die ein hohes Google-Ranking von Websites beeinflussen. Es zeigte sich, dass Social Media Aktivitäten die Google-Platzierung positiv beeinflussen.
  2. Optimiere Whitepaper. Wer Dokumente im Web teilt, steigert die Bekanntheit seiner Unternehmensprodukte und –services, kann Inbound-Links aufbauen, die zur SEO beitragen und Besucher auf die Website ziehen. Auf Scribd kann man seine Whitepaper hochladen und publik machen.
  3. Schreibe einen Blog. Suchmaschinen lieben regelmäßigen und aktuellen Content. Unternehmen, die einen Blog betreiben, generieren monatlich 67% mehr Leads als Unternehmen, die nicht bloggen, so eine Untersuchung von Hubspot.
  4. Trage dich in Online-Verzeichnisse ein. In Branchenverzeichnisse wie Link-Liste.net, Wir-lieben-Branchen.de oder Manta trägt man sein Unternehmen ein, wählt seine Kategorie und erhält bessere Platzierungen.
  5. Optimiere Bilder. Suchmaschinen können Bilder nicht „sehen“, weshalb man sie anderweitig für die Crawler sichtbar machen muss. Das funktioniert mit Alt-Text (wird alternativ angezeigt) und Bildbeschreibungen, denn Beschreibungstexte für Bilder werden von Suchmaschinen indexiert. Die wichtigsten Keywords sollten am Anfang stehen und weitere Keywords im Filename enthalten sein. Die Beschreibung sollte kurz und nicht mit Schlagworten überfrachtet sein.
  6. Stelle Präsentationen online. Lade Präsentationen auf Slideshare hoch. Das ist die weltweit größte Plattform für Präsentationen. Dabei sollte man keine Angst haben, dass sich die Konkurrenz Informationen abschaut – wichtiger sind die Kunden, die hier eindeutig Mehrwert erhalten und die SEO-Vorteile der Slideshare-Präsenz.
  7. Erstelle ein Xing- oder LinkedIn-Profil. Hier kann man in der Unternehmensbeschreibung gezielt Keywords platzieren.
  8. Optimiere YouTube-Videos. Setze passende Keywords für das Unternehmen in den Titel des Videos und in dessen Beschreibung. Im ersten Satz der Beschreibung sollte man einen Hyperlink auf die Unternehmensseite einfügen.
  9. Übermittlung der Seite an Suchmaschinen. Erleichtere den Spidern das Auffinden deiner Seite, indem du die Seite manuell an Yahoo Site Explorer, Bing Webmaster Tools und Google Webmaster Tools übermittelst. Man erhält ebenfalls Analysen zur Indexierung.
  10. Nutze die Meta Description: Das MetaDescription Tag gibt einen Überblick über den Inhalt einer Seite und wird als Textausschnitt in Suchmaschinen angezeigt. Hier sollte man nicht mehr als 160 Zeichen zur Beschreibung verwenden. Nutzt man die Meta-Description nicht, generiert Google automatisch einen Beschreibungstext, der oft nicht wirklich informativ ist.
  11. Trage dich bei Google Places ein. Der kostenlose Eintrag erscheint auf Google Maps, den man mit Videos, Fotos, Öffnungszeiten, Gutscheinen ergänzen kann.
  12. Schreibe fehlerfreie HTML Codes. Ein Code ohne Fehler führt zu einem besseren Ranking. Fehlerhafte Links oder Befehle kann man mit einem Check der Markup Language durch verschiedene Services herausfinden.
  13. Der Blog sollte unter der eigenen Domain laufen. Ist der Blog außerhalb der eigenen Domain gehostet (wie etwa bei Blogger, Tumblr oder WordPress.com) erhält man keine Credits von Google für die Blogbesucher. Der Blog sollte deshalb als Unterkategorie der Unternehmensseite auftauchen: www.deinunternehmen.de/blog.
  14. Erstelle Title Tags. Diese Tags werden in den Suchergebnissen als Überschrift der Website angezeigt. Man hat 70 Zeichen und sollte auch hier wichtige Keywords einfügen.
  15. Lege die Links über konkrete Beschreibungen. Setzt man einen Link von einer Seite zur anderen, sollte man nicht die Worte „Klicke hier“ vernetzen, sondern zum Beispiel den Hyperlink auf „kompletter Produktkatalog“ setzen.
  16. Erstelle eine Sitemap. Eine Sitemap hilft den Spidern bei der Indexierung des Inhalts. Dieses Inhaltsverzeichnis erleichtert es den Spidern auch schwer auffindbare Seiten zu scannen.
  17. Nutze Nofollow Links: Verlinkt man auf Seiten, die Google als Spam ansieht, kann sich das negativ auf die Bewertung und das Ranking der eigenen Seite auswirken. Meist passiert das, wenn Spammer Kommentare auf den Blogs hinterlassen. Um diesem „Link-Spam“ entgegen zu wirken, kann man den „nofollow“ Linkbefehl nutzen. Hat man das „nofollow“ aktiviert, verfolgt die Suchmaschine den Link nicht weiter und die eigene Seite kann nicht mit der Spamseite in Verbindung gebracht werden und man verliert damit auch keinen Ranking-Wert.
  18. Halte den Adobe Flash Content gering. Inhalte in Flash können von den Suchmaschinen nicht „gecrawlt“ werden. Diese Inhalte sind für die Spider nicht existent und werden dementsprechend auch nicht indexiert. Flash ist jedoch ohnehin am Verschwinden (auch das iPad unterstützt diese Inhalte nicht).
  19. Nutze die „Share-Buttons“. Die Nutzer sollten Inhalte der Seite auf Social Media Kanälen weiterleiten können. Je häufiger das geschieht, desto besser das Google Ranking der Website.
  20. Erhalte Inbound-Links. Einen extrem hohen Einfluss auf das Ranking haben die eingehenden Links von anderen Websites auf die eigene Seite. Wer von bekannten und vertrauenswürdigen Seiten Links erhält, rangiert besser in der Platzierung, als wenn er nur Links von kleinen unbekannten Websites erhält. Man sollte deshalb angesehene Blogger der Branche ausfindig machen und ihnen einen Linktausch anbieten.
  21. Schreibe guten Content. Im Web gilt: „Content is King“. Neben einem hochwertigen Text sollten darin auch alle wichtigen Keywords enthalten sein.

0 Gedanken zu „21 Tipps zur Suchmaschinenoptimierung von B2B-Websites

  1. Liebe Salima,

    mal wieder ein sehr starker Beitrag von dir, absolut lesenswert, informativ und empfehlenswert. Eine Kleinigkeit hast Du noch vergessen, macht aber nix, dafür gibt’s ja mich 😀 Man sollte beim Aufbau der Website darauf achten die entsprechenden Headlines (, , , etc.) zu markieren und hierfür die richtigen Keywords einzusetzen da durch den tag der Headline ja für den Crawler sichtbar gemacht wird was auf der Seite wichtig ist. So, und damit die Seite unserer Werbeagentur auch was von diesem Posting hat schreib ich jetzt noch im SEO Style Onlinemarketing Oberschwaben und fang mal an was zu schaffe 😉

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